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kommst du mit? hab doch keine andere Wahl! :angry:
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dat is zum scheissen wird mal wieder zeit für den schlecker opa hier
Kolumne von Serdar Somuncu An Autobahnrastplätzen lauert die Klo-Mafia. Das Geld liegt für Sanifair nicht auf der Straße – aber in der Schüssel. Ich finde ja, dass es ein Grundrecht darauf geben sollte, sich entlasten zu dürfen. Nicht nur verbal, auch körperlich. Stellen Sie sich vor, Sie müssen aufs Klo und könnten beim nächstbesten Nachbarn klingeln, um dort Ihrem Bedürfnis nachzukommen. Das wäre sehr einfach. Vielleicht zu einfach. Ein Geschäft wäre ein Geschäft und eben kein Geschäft. Womit wir bei Sanifair wären, einer Firma, die seit geraumer Zeit daran arbeitet, dass unser Geschäft nicht nur auf dem stillen Örtchen bleibt, sondern auch ein Geschäft wird. Für Sanifair, versteht sich. Und das geht so: An Autobahnraststellen sollte man Kleingeld parat haben, um gegen 70 Cent Ablassgebühr durch ein Drehkreuz laufen zu dürfen. Man gelangt dann in einen angeblich wasser- und chemielosen Urinalpark. Es handelt sich, lernen wir auf dem Weg dorthin, bei den 70 Cent nicht um eine Gebühr, sondern um einen Gutschein. Man kann aus seinem Bedürfnis bares Geld machen, indem man die gesammelten Bons eines Tages in eine Flasche Kakao oder einen Schokoriegel umtauscht. Das Bedürfnis wird zur Ware Allerdings lässt sich der Bon, der 70 Cent kostet, nur zu 50 Cent einlösen, was ein originelles Verständnis von „Gutschein“ ist. Denn wo bleiben die restlichen 20 Cent? Und warum überhaupt dieser Betrag? Warum nicht 20 Cent fürs kleine und 50 fürs große Geschäft? Es geht gar nicht darum, meine Not zu lindern, um Sauberkeit oder die schöne Musik im wasserlosen Pinkelpalast. Hier ist jemand einfach auf eine geniale „Geschäfts“-Idee gekommen: Das Bedürfnis wird zur Ware, seine Reglementierung zum Profit. Das ist nicht überraschend, wenn man auf die Strukturen hinter der Toilettenschüssel schaut: Sanifair ist eine 100-prozentige Tochter von Tank & Rast. Die meisten Tankstellen, Raststätten und Hotels an den deutschen Autobahnen gehören künftig einem Konsortium um die Allianz. Für Allianz Capital Partners bedeutet die Übernahme ein Wiedersehen mit Tank & Rast. Über verschiedene Zwischenschritte ist letztlich auch noch die Deutsche Bank mit drin. Wie bei schlecht perforiertem Klopapier hängt alles mit allem zusammen, und bei jeder Rast auf der Plastikbrille erleichtert uns das Firmennetzwerk um 20 Cent. Dazu kommt noch mal die Summe, die Schokoriegel an der Tankstellentheke – die ebenfalls zu Tank & Rast gehört – mehr als im Supermarkt kosten. Die aber muss ich kaufen, wenn neben den 20 Cent nicht auch noch die 50 Cent „Gutschein“ den Abfluss runter sollen. Ein Imperium aus Urin Was für eine Frechheit. Wäre es diesen Leuten lieber, ich würde einfach überall die Hose runterlassen? Statt für das Bedürfnis der körperlichen Entlastung könnte man für andere Dinge Geld nehmen: Zum Beispiel für die dämlichen Fragen, die einem der Tankwart stellt: Sammeln Sie Punkte? Nein! Macht 20 Cent. Möchten Sie noch ein Getränk dazu? Nein! Macht 50 Cent. Bähm! Meine Mutter hat vor langen Reisen immer gemahnt, aufs Klo zu gehen. Vielleicht hat sie geahnt, dass die Sanifair-Mafia dereinst darauf lauern wird, meinen Urin abzuschöpfen und daraus ein Imperium zu errichten. Denn das Geld liegt nicht mehr auf der Straße, sondern in der Schüssel.
@Geza Serdar Somuncu ist das beste Beispiel für vollständige Inklusion. Wenns mit jedem so laufen würde, wärs doch super.. Ich verstehe dein Problem nicht. Werd mir gleich mal ein paar seiner Hasspredigten gönnen :heart:
Ach, Panzergenerälchen, sogar ein "Durchschnittstürke" ist dir intellektuell weit überlegen. Was ist deinem Leben denn bloß schief gelaufen, dass du hier fortlaufend tumbe Parolen zum Besten geben musst? Wurdest du nicht genug geliebt oder bist du nur ein dummes Arschloch, das glaubt durch ein bisschen Internethetzerei die in vielerlei Hinsicht vorhandene eigene Inkompetenz kompensieren zu können?
@Geza Klar sind 70ct für kurz strullern ziemlich viel. Aber ich bin gerne dazu bereit das zu zahlen! Wann wart ihr das letzte mal auf einer der kostenlosen, öffentlichen Autobahn-Toiletten? Das ist an Ekelhaftigkeit nicht mehr zu übertreffen. Nur durch den Mund zu atmen, wenn man da rein geht ist eh standard. Hab irgendwann mal den Fehler gemacht und versehentlich einen Luftzug durch die Nase genommen... Danach war ich ne Viertelstunde nur noch am würgen, sowas ekelhaftes hab ich noch nicht erlebt. 70ct für ein perfekt sauberes Klo, mit Seifen- und Papierhandtuchspendern, die immer aufgefüllt sind? Jederzeit!
@Geza Serdar Somuncu ist witzig, weil er Türke ist und trotzdem den Grammatik-Grundkurs auf der Hauptschule mittelmäßig abgeschlossen hat. Alle Achtung! Für einen Türken nicht schlecht und deshalb auch auf jeden Fall einen Sendeplatz im Fernsehen wert. Da staunt der Durchschnittsbürger. Aber inhaltlich würde ich den nicht zitieren.
@Geza Was möchte der Autor mitteilen, außer dass er nichts Belangloseres finden konnte? Ich weiß ja nicht, ob der mal auf 'nem Raststättenklo war, dass nicht dieser pösen pösen Mafia gehört. Noch schlimmer schauts bei den komplett Unbetreuten aus. Da zahl ich gerne was um nicht durch Scheiße waten zu müssen. :cerealguy: Natürlich sollte sowas kostenlos UND sauber sein, aber in einer "Geiz-ist-geil" Gesellschaft, ist das eben nicht mehr drin.
@Geza tl;dr was labersch du
kommst du mit? hab doch keine andere Wahl! :angry:
Ich finde günstiges Fleisch auch super.
@Streamlined Egg Meine Seele fühlt sich jetzt irgendwie missbraucht :confused:

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