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Jetzt machst du es dir aber sehr einfach. Die kleine EInschränkung mit dem großen Ziel der Rettung der Welt gleichzusetzen. Hier wird ein kleiner Verzicht gefordert, damit irgendwann auch andere Regionen der Welt sauber leben können und nicht we auf dem Bild und du redest von Zwang und Überheblichkeit. Da wird mir schlecht!

Da ist schon so viel Plastik, lasst uns doch einfach noch mehr produzieren und dahin schicken.

Wenn Papierstrohhalme euer größtes Problem ist, habt ihr es echt geschafft. Wenn ihr euch darüber einfach nur aufregt, dann habt ihr nichts geschafft.

Kommentare

Jetzt bin ich vollends verwirrt. Warum redet ihr alle über Strohhalme?

Mich interessiert viel mehr, wo das Bild aufgenommen wurde und warum da so viel Müll herumliegt (egal aus welchem Material und in welcher Form). Ist das dort normal oder Folge eines singulären Ereignisses? Und vor allem interessiert mich, wie der VW-Bus durch den Müll dahin fahren konnte.

Das Bild wurde wohl in Lagos (Nigeria) aufgenommen.

Passende Doku als downer:

Ok, das erklärt zumindest die Herkunft der hässlichen Hemden.

Da ist schon so viel Plastik, lasst uns doch einfach noch mehr produzieren und dahin schicken.

Wenn Papierstrohhalme euer größtes Problem ist, habt ihr es echt geschafft. Wenn ihr euch darüber einfach nur aufregt, dann habt ihr nichts geschafft.

Tatsächlich inakkurat. Ziel des Spottes ist nicht wirklich die Beschaffenheit eines Trinkhalmes, sondern das moralinaufgeladene Mandat, was mit der Vorschrift der Abschaffung bestimmter Materialien einhergeht. Das Problem ist das Prinzip des "Du bist ein schlechter Mensch und tötest die Erde, wenn Du nicht tust/ lässt, was wir Dir vorschreiben. Und wehe, Du zweifelst die Sinnhaftigkeit an, dann bist Du ein extrapöhser Bub!" und damit haben Menschen nunmal ein prinziepielles Problem. Und tatsächlich ein in vielerlei Hinsicht inferiores Produkt aufgezwungen zu bekommen mit der Begründung, dass sonst die Welt untergeht und man schuld ist, während das ganz offensichtlich falsch ist, kann schon mal Ärger erzeugen, egal wie angeblich klein die Unannehmlichkeit sein mag, die man aufgezwungen bekommen hat. Von Relevanz ist der Zwang der moralistischen Überlegenheit und nicht den Hedonismus, den Du in dessen Rebellion erkennen möchtest.

Du verdrehst hier aber mal ganz klar die Seiten. Ein Plastestrohhalmverbot kann man bewerten, wie man will. Wenn man sich dadurch gegängelt fühlt auch in Ordnung. Aber hier verbindet der Schreiberling völlig unprovoziert Plastemüll in einem ärmeren Land mit dem ziemlich spezifischen Verbot einer einzigen Plasteware in diesem Land, um GEGEN dieses Verbot zu moralisieren.

Schaut her wie schlecht die anderen sind! (und ich bin ergo nicht schlecht, weil ich ein Platestrohhalmverbot scheiße finde).

Genausogut kann man gegen ein Waffenverbot in den USA argumentieren, in dem man Bilder vom Krieg in der Ukraine zeigt.

(Mal ab davon, dass noch einige andere Plasteerzeugnisse verboten wurden und die Strohhalme nur die prominentesten Vertreter der Gruppe sind, weil man ja ganz absichtlich das Banale heraussuchen muss, um das ganze absurd nennen zu dürfen)

Jetzt machst du es dir aber sehr einfach. Die kleine EInschränkung mit dem großen Ziel der Rettung der Welt gleichzusetzen. Hier wird ein kleiner Verzicht gefordert, damit irgendwann auch andere Regionen der Welt sauber leben können und nicht we auf dem Bild und du redest von Zwang und Überheblichkeit. Da wird mir schlecht!

Zunächst einmal bestätigst Du doch meine Aussage, wonach dieser Verzicht eben doch das Ziel verfolgt, letztlich die Welt zu retten. Und wenn es denn das einzige gewesen wäre und bekannt gewesen wäre, dass das die symbolische Handlung zum blablabla ist, dann hättest Du wohl recht. Aber die Wahrheit ist wichtig und davon gibt es nur eine. Und die lautet: Es ist nicht bloß ein kleiner Verzicht, der mal gefordert wird. Sondern es sind fortwährende und dabei immer massiver werdende Einschnitte, immer mit der Begründung, dass sonst die Welt untergeht (ja, wird gerne weniger krass ausgedrückt, aber auch Du hast Dich letztlich verplappert, also können wir hier gerne dabei bleiben, dass Relativismus nichts bringt), man aber in jedem Fall moralisch verwerflich ist, wenn man sich auch dagegen nur ausspricht.

Es wird von oben herab von Leuten, die sich selbst an absolut nichts dergleichen halten, gepredigt, wie das gute Leben auszusehen hat. Und es sind doch nun wirklich nicht sonderlich große Dinge, nur ein kleiner Verzicht, nun hab Dich doch nicht so. Es ist doch schließlich für das große Ganze, das Wohl Aller oder was auch immer, auf jeden Fall das abstrakt Gute.

In Anbetracht dessen, dass dieses Verhalten der katholischen Kirche gerne (zurecht) massiv unter die Nase gerieben wird, haben viele Leute hier einen bemerkenswert blinden Fleck. Aber es ist wohl einfach nicht schön, die eigene Relogion und Glaubensgrundsätze angegriffen zu bekommen.

"Es wird von oben herab von Leuten, die sich selbst an absolut nichts dergleichen halten, gepredigt, wie das gute Leben auszusehen hat."

Wo er grade von "Selbstentlarvung" schrieb. no

Also wirfst Du einer Gruppe von "Leuten" vor von oben herab zu moralisieren und sich selber an "gar nichts dergleichen" zu halten (wo auch immer Du dieses Geheimwissen herzubekommen glaubst) . Und moralisierst also selbst gegen deren Verhalten von unten herauf. Sind wir doch mal ganz ehrlich: Dir ist es scheißegal ob etwas moralisch oder sachlich richtig wäre oder ist, solange es Dir nicht irgendwer anders vorschreibt. Wenn sich jemand neben Dich stellt bückt und den Müll den Du grade auf die Straße hast fallen lassen, aufhebt und in den Mülleimer wirft, wirfst Du ihm im nächsten Augenblick moralische Gängelung vor, weil Dein eher mäßig ausgebildetes Ego sich die Schuld einer Fehlleistung nicht eingestehen will. Die da moralisieren halten sich also nie und an absolut gar nichts von dem? Der Satz ist schon logisch falsch. Die werden sich schon deshalb an das Strohhalmverbot halten müssen, weil es einfach keine mehr gibt.

Und ich (der ich laut deiner Aussage Dich hier vollmoralisiere) vergleiche gerne mal unser beiden Lebensstile, da wirst Du dann aber mal erschreckt feststellen müssen, dass ich zu Recht (zumindest was Ökologie anbelang) von oben herab (ich bin auch ziemlich groß) auf Dich apologetischen faulen Sack herabschaue. smiley Und jetzt schreib gerne noch mehr Texte a la: Umweltschutz ist falsch, weil er uns von Leuten vorgeschrieben wird, die alle viel böser sind als ich. Wenn Du Dich grundsätzlich von Moral lösen willst, weil manche sich nicht dran halten und Dir Vorschriften misfallen, wirste sicher viel freier leben. Und ja: Es geht um Einschränkung. Wer allen Ernstes glaubt, dass der Ressourcenverbrauch endlos weitergeht und nicht begreift, dass es Einschränkungen geben wird, entweder sanft und allmählich oder plötzlich und hart... wenn uns z.B. das Rohöl ausgeht um Plastestrohalme herzustellen... nachher sparen wir damit noch russisches Öl ein... der ist einfach nur dämlich. Da helfen alle Deine Moralanalysen nichts.

heart Idyll heart

Denen müsste auch mal jemand den Aquädukt bringen. Bisher haben wir ihnen nur Plastik gebracht.

wer sind denn immer diese ominösen "Wir" ?

Wir Römer natürlich wink

vergiss hässliche grüne T-Shirts und Kreuze nicht! wink

Und ich hab das Strohhalmthema satt. no