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Wikipedia:

Ihre Blütezeit erlebten Flachmänner zur Zeit der amerikanischen Prohibition, als die kleinen gut zu versteckenden Flaschen Allgemeingut unter Alkoholkonsumenten wurden.

In den ersten sechs Monaten der Prohibitionszeit sollen mehr Flachmänner verkauft worden sein als in den zehn Jahren zuvor.[3] Auch der englische Begriff bootlegging für schmuggeln leitete sich davon ab, dass Männer und Frauen den Alkohol in den gebogenen Fläschchen in ihren Stiefeln („Boots“) am Bein („leg“) transportierten.[1] In dieser Zeit begann sich auch endgültig Metall als Material gegenüber Glas durchzusetzen, da dieses beständiger war. Die Gefahr kostbaren Alkohol zu verlieren war bei Metallflaschen ebenso kleiner wie die Gefahr, durch einen Bruch an ungeschickter Stelle, die Polizei auf den eigenen Alkohol aufmerksam zu machen. In einigen Gegenden soll gar die Polizei darauf spezialisiert drauf gewesen sein, mit dem Schlagstock auf auffällige Ausdellungen in der Kleidung zu schlagen, mit dem Ziel, die Glasflasche zu zerstören und den Träger als Alkoholtrinker zu enttarnen.

Aus dem amerikanischen Englisch leitete sich der Begriff Hipster aus dem Wort Hip flask, Flachmann ab. Ursprünglich bezeichnete Hipster Männer, die zur Zeit der Prohibition den verbotenen Alkohol in Form der Flachmänner bei sich führten. Eine erste Erwähnung findet sich in der New York Tribune vom 22. Dezember 1920:

'How can twenty-five men keep Chicago dry, when it would take that many to watch the hipsters in one hotel dining room?' This is the question heard among those who already have obtained table reservations.

„'Wie können fünfundzwanzig Männer Chicago trocken halten, wenn es so viele bräuchte, um die Hipster in einem Hotel-Speisesaal zu beobachten?' Diese Frage hört man von denen, die bereits Tischreservierungen erhalten haben.“

Nach dem Ende der Prohibition blieb das Wort, wandelte aber seine Bedeutung hin zu einem Tänzer, der sehr hüftbetont tanzte, um sich schließlich seit etwa den 1950ern auf eine Person zu beziehen, die den neusten Trends in Mode und Stil folgt.[

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Ihre Blütezeit erlebten Flachmänner zur Zeit der amerikanischen Prohibition, als die kleinen gut zu versteckenden Flaschen Allgemeingut unter Alkoholkonsumenten wurden.

In den ersten sechs Monaten der Prohibitionszeit sollen mehr Flachmänner verkauft worden sein als in den zehn Jahren zuvor.[3] Auch der englische Begriff bootlegging für schmuggeln leitete sich davon ab, dass Männer und Frauen den Alkohol in den gebogenen Fläschchen in ihren Stiefeln („Boots“) am Bein („leg“) transportierten.[1] In dieser Zeit begann sich auch endgültig Metall als Material gegenüber Glas durchzusetzen, da dieses beständiger war. Die Gefahr kostbaren Alkohol zu verlieren war bei Metallflaschen ebenso kleiner wie die Gefahr, durch einen Bruch an ungeschickter Stelle, die Polizei auf den eigenen Alkohol aufmerksam zu machen. In einigen Gegenden soll gar die Polizei darauf spezialisiert drauf gewesen sein, mit dem Schlagstock auf auffällige Ausdellungen in der Kleidung zu schlagen, mit dem Ziel, die Glasflasche zu zerstören und den Träger als Alkoholtrinker zu enttarnen.

Aus dem amerikanischen Englisch leitete sich der Begriff Hipster aus dem Wort Hip flask, Flachmann ab. Ursprünglich bezeichnete Hipster Männer, die zur Zeit der Prohibition den verbotenen Alkohol in Form der Flachmänner bei sich führten. Eine erste Erwähnung findet sich in der New York Tribune vom 22. Dezember 1920:

'How can twenty-five men keep Chicago dry, when it would take that many to watch the hipsters in one hotel dining room?' This is the question heard among those who already have obtained table reservations.

„'Wie können fünfundzwanzig Männer Chicago trocken halten, wenn es so viele bräuchte, um die Hipster in einem Hotel-Speisesaal zu beobachten?' Diese Frage hört man von denen, die bereits Tischreservierungen erhalten haben.“

Nach dem Ende der Prohibition blieb das Wort, wandelte aber seine Bedeutung hin zu einem Tänzer, der sehr hüftbetont tanzte, um sich schließlich seit etwa den 1950ern auf eine Person zu beziehen, die den neusten Trends in Mode und Stil folgt.[