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Na gut, du hast mich, ich lass mich wieder drauf ein angry

Du stellst hier definitiv die richtigen Punkte zur Diskussion. Aber nur weil diese noch nicht völlig eskaliert sind heißt es ja nicht, dass der Prozess nicht im Gang wäre. Und wenn Prognosen vor Jahrzehnten in der Zeitangabe zu ungenau waren, so haben sie tendenziell doch den Trend richtig gedeutet. So wie frühere Technik heute großteils überholt ist, so haben sich auch die wissenschaftlichen Möglichkeiten verbessert (insbesondere mit Blick auf Modellierung).
Zu deinen Punkten:

* Eisbären und Arktisches Meereis:

Die Punkte muss man eigentlich zusammenfassen, da die größte Bedrohung für die Eisbären das Schwinden des arktischen Meereises ist. Zweifelst du den Trend an? Hier sind Daten [1]:
https://portal.nccs.nasa.gov/datashare/polar/CSIC/NH_decadal_plot.png

Für die Eisbärpopulationen ergibt sich nach aktuellem Monitoring tatsächlich kein klares Bild. Einige Subpopulationen verringern sich, andere wachsen aber auch, für die meisten ist der Datensatz aber dürftig (Stand 2019) [2]. Im Langzeittrend gehen die Populationen aber zurück [3]. Das eigentliche Bedrohungsszenario liegt aber wie angesprochen im Rückgang des sommerlichen 'dünnen' Meereises. Da dieses drastisch weniger wird geht für die Eisbären Lebensraum verloren. Es ist also absehbar, dass die Populationen aufgrund dieser Entwicklung Probleme bekommen.

Mal abseits der Eisbären ist der Eisverlust in der Arktis dahingehend dramatisch, dass das Eis einen großen Anteil der Einstrahlung reflektiert, wohingegen Wasserflächen die einfallende Sonnenstrahlung fast vollständig absorbieren. Wenig Eis führt also selbstverstärkend zu weiter erhöhten Temperaturen. Da muss man nicht lange nachdenken um den Kipppunkt zu sehen.

* "Grönland komplett grün":

Wo nimmst du diese polemische Aussage her? Das grönländische Eisschild hat mit 3,2km Dicke eine so immense Eismasse, dass es dort nicht so schnell grün wird ... was den aktuellen Trend aber nicht relativieren soll, denn aktuell schmilzt das Eis in erschreckender Größenordnung. Wo in den 70er-80er Jahren noch eine Zunahme des grönländischen Eisschilds stattfand (+47 ± 21 Gt/Jahr) haben wir heute ein Abschmelzen von -286 ± 20 Gt/Jahr [4]. Das hat allein für 2010-2018 zu einem Meereslevel-Anstieg von knapp 7 mm geführt.

* Holland und Inselstaaten fasse ich mal allgemein unter "Meereslevel-Anstieg" zusammen:

Teile Hollands (und auch andere Küstenregionenen) sind bereits heute unter dem Meeresspiegel und nur durch technische Maßnahmen noch trocken. Ein ordentlicher Teil der Menschheit und Metropolen liegen in Küstenregionen, weshalb jeder zusätzliche Zentimeter drastische Folgen haben kann. Das Abschmelzen der Eismassen lässt sich von den Alpen [5a] über Grönland, der Antarktis [5b] bis zum Himalaja [5c] global beobachten [6]. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird mit einem Anstieg von mindestens 15-30 cm gerechnet. Das klingt überschaubar, ist aber für die Regionen "an der Grenze" doch signifikant. Bei "Mitte des Jahrhunderts" ist aber auch noch nicht Ende der Fahnenstange.

* Einfluss von Hitze und Dürre auf Flora:

Also ich weiß ja nicht unter welchem Stein du die letzten paar Jahre gelebt hast, aber die letzten paar Jahre waren unverhältnismäßig trocken. Die letzten 2 Jahre sah es im Wald schon im Juli aus als sei Herbst. Der Effekt auf heimische Wälder hat sich schon längst gezeigt und es wird im Forst vermehrt auf fremde Baumarten (zB Douglasien, Roteichen) gesetzt, die stärkere Toleranz gegenüber Hitze und Dürre aufweisen [7]. Die großteils gelebte Fichten-Monokultur fällt den Förstern jetzt auf die Füße (in Kombination mit dem Borkenkäfer).

[1] https://earth.gsfc.nasa.gov/cryo/data/current-state-sea-ice-cover
[2] https://pbsg.npolar.no/web/en/status/status-table.html
[3] https://wildlife.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.2193/2006-180
[4] https://www.pnas.org/content/116/19/9239
[5a] https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-glaciology/article/glaciological-and-volumetric-massbalance-measurements-error-analysis-over-51-years-for-glacier-de-sarennes-french-alps/D86F595E9FB73290DBBF6B072FE62A1F
[5b] https://essd.copernicus.org/articles/9/115/2017/
[5c] https://www.mdpi.com/2072-4292/8/12/1038
[6] https://www.nature.com/articles/s41586-019-1071-0
[7] https://www.spektrum.de/news/retten-buchen-oder-fichten-den-deutschen-wald/1605402

 

Bei den Punkten wo die Menschheit ihr Verhalten anpassen kann bin ich ganz bei dir. Klimaentwicklung und Zerstörung der Umwelt sind aber meist zwei verschiedene Themen. Beide muss man betrachten und angehen.

Schlimm für die Menschen was dort passiert ist. Leider ist der Mensch aber auch doof und lernt nicht dazu. Egal wo auf der Welt, die Fehler werden immer wieder gemacht. Flüsse / Bäche einengen und in der Kurve bebauen.

PS: Das nächste Oderhochwasser ist mehr als Überfällig, ich hoffe dort haben die Menschen gelernt :(

Kommentare

Ich weiß das ist sehr subjektiv. Aber oftmals habe ich den Eindruck dass die älteren / länger stehenden Gebäude ein wenig resistenter oder standfester sind als das ganze neue Zeugs.

 

Mehr Geld in Hochwasserschutz, Warnsysteme und ggf. Umsiedlung statt in den “CO2 Glaube” stecken.
Der Klimawandel ist weder ausschließlich durch Menschen gemacht noch durch den Menschen aufzuhalten.

Das Klima ändert sich ständig und das seit anbeginn der Erdgeschichte.

Ich hab mich 2007 hier angemeldet, 3 blöde Kommentare gepostet und mich seitdem hier nur im Lurk befunden... nur wegen dir hab ich den Login reaktiviert, weil ich dir umbedingt danken wollte! Danke für deinen aufklärerischen Beitrag zum Klimawandel. Ich werde jetzt die Extremwetter alle mit einem lächeln wegignorieren. Denn Klima ändert sich ständig, seit dem Anbeginn der Erdgeschichte. Fakten und Ursachen brauchen wir nicht mehr, weil das seit 4,6 Milliarden Jahren immer die identischen Gründe hatte. Ist eben so... -_-

Diese Fraktion hier wieder no

"Änderung" ist eine quantifizierbare Größe... und die Änderungsrate war nach allen Erkenntnissen noch nie auch nur annähernd so rapide wie jetzt. Das steht wissenschaftlich absolut nicht zur Disposition und der dominante anthropgene Anteil ebenfalls nicht. Nur wer keinen Bock hat sich den Spiegel vorhalten zu lassen streitet das eben ab. Unser Lebensstil ist einfach destruktiv.

Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber weder bei der Änderungsrate (außer, du meinst die Ableitung der CO2-Konzentration), noch bei dem anthropogenen Anteil (diminishing returns bei der Wirkung von CO2-Konzentration als Treibhausgas) existiert "keine Disposition".

"Deine" Fraktion klingt für mich wie die "Die Erde ist das Zentrum des Universums. Der Papst hat das bestätigt; da gibt es keine Diskussion"-Fraktion.. Sorry

 

Edith: das KEINE der Vorhersagen des IPCC zugetroffen sind bis jetzt, ist auch nicht unbedingt hilfreich, um den CO2-Wahn auf ein solides Fundament zu stellen.

Tut mir auch Leid, dass du enttäuschst.

Die Zeit ist langsam rum, dass ich da noch auf Diskussionen einsteige, das ist mir die Mühe nicht Wert.
Wer heute noch versucht den menschlichen Anteil am Klimawandel zu bestreiten hat echt den Schuss nicht gehört und wird sich auch hier jetzt nicht von mir überzeugen lassen.

 

PS: Der IPCC macht Vorhersagen? Nice to know. Ich glaube du meinst die Szenarien.
Diese basieren auf Modellrechnungen unter verschiedenen Wegen, die die Menschheit einschlagen kann. Inklusive Fehlerbetrachtung, also Diskussion der Ungenauigkeiten. Da gibt es kein blindes richtig/falsch. In der Tendenz sieht man aber, dass sich das Klima in Richtung der negativen Szenarien entwickelt.

Wenn du an "Wissenschaft" glaubst, bei der man den Emissionswert der Erdoberfläche anpassen muss, weil die berechneten Vorhersagen (oder wie du es nennen würdest "Szenarien") meilenweit danebenliegen, tut es mir erneut leid, dass ich dich enttäuschen muss.

 

Edith:

 

Ich höre mir aber gerne deine Meinung zu folgenden Vorhersagen an, die laut IPCC (und Verbundenen) schon längst hätten eingetreten sein sollen.. wenn ich mir nicht irre, war die letzte Vorhersage, die ich hier aufführe für 2014 angesetzt:

* Eisbären (nahezu) ausgestorben

* Arktis nahezu abgeschmolzen

* Grönland komplett grün

* subtropisches Klima in gemäßigten Klimazonen wie Deutschland

* Holland zu 1/3 unter Wasser

* diverse Inselstaaten abgesoffen

* absterben der Flora auf dem Planeten aufgrund Wassermangels&Hitzeanstieg (Stattdessen wird der Planet grüner, weil erhöhtes CO2 den Wasserbedarf SENKT und das Wachstum beschleunigt)

* Obama hat sich kein Haus am Strand gekauft (ok.. das war keine Vorhersage der IPCC & Associates)

 

Mich kotzt es an, dass der neue Umwelt"schutz" sich auf einen Hass gegen Kohle+Öl richtet, wobei es viel, viel, viel schlimmere Sachen gibt und teilweise sogar im Namen des "Klimaschutzes" gegen unsere Natur vollzogen werden. Namentlich:

 

* Billigklamotten mit Chemikalien, die ungefiltert in die Ozeane geleitet werden

* Chemikalien zum Abbau von seltenen Erden (für 'grüne' Energie), die ungefiltert in die Weltmeere geblasen werden

* Abbau von Rohstoffen auf dem Meeresgrund, um 'grüne' Energie zu ermöglichen

* Plastikvermüllung der Weltmeere (und nein, Kevin, Strohhalme verbieten hilft hier GARNIX)

* Lärmbelästigung durch alle möglichen Arten von unnötig lauten Verbrennungsmotoren

* Ausnahmen für Katalysatoren/Filter bei Verbrennungsmotoren für Bus, Bahn, Bau, Garten

* Lichtverschmutzung

* Überbevölkerung

* sinnloses/unnötiges herumfahren

* leere Busse, Doppelbusse, wo früher ein fast leerer umgebauter Transporter gefahren ist

 

und und und

 

Nein wirklich.. CO2 geht mir dermaßen am Ar... vorbei und der Wahn dafür ist für richtigen Umweltschutz absolutes Gift, weil jeder Depp denkt, dass er mit dem Kauf eines Elektroautos die Welt gerettet hat.

 

https://trove.nla.gov.au/newspaper/article/102074798

 

Edith 2:

Und für die Vorhersage, dass es die nächsten Jahre wahrscheinlich wärmer wird, brauche ich im Tal einer EISZEIT keine hochdotierten "Wissenschaftler".

Na gut, du hast mich, ich lass mich wieder drauf ein angry

Du stellst hier definitiv die richtigen Punkte zur Diskussion. Aber nur weil diese noch nicht völlig eskaliert sind heißt es ja nicht, dass der Prozess nicht im Gang wäre. Und wenn Prognosen vor Jahrzehnten in der Zeitangabe zu ungenau waren, so haben sie tendenziell doch den Trend richtig gedeutet. So wie frühere Technik heute großteils überholt ist, so haben sich auch die wissenschaftlichen Möglichkeiten verbessert (insbesondere mit Blick auf Modellierung).
Zu deinen Punkten:

* Eisbären und Arktisches Meereis:

Die Punkte muss man eigentlich zusammenfassen, da die größte Bedrohung für die Eisbären das Schwinden des arktischen Meereises ist. Zweifelst du den Trend an? Hier sind Daten [1]:
https://portal.nccs.nasa.gov/datashare/polar/CSIC/NH_decadal_plot.png

Für die Eisbärpopulationen ergibt sich nach aktuellem Monitoring tatsächlich kein klares Bild. Einige Subpopulationen verringern sich, andere wachsen aber auch, für die meisten ist der Datensatz aber dürftig (Stand 2019) [2]. Im Langzeittrend gehen die Populationen aber zurück [3]. Das eigentliche Bedrohungsszenario liegt aber wie angesprochen im Rückgang des sommerlichen 'dünnen' Meereises. Da dieses drastisch weniger wird geht für die Eisbären Lebensraum verloren. Es ist also absehbar, dass die Populationen aufgrund dieser Entwicklung Probleme bekommen.

Mal abseits der Eisbären ist der Eisverlust in der Arktis dahingehend dramatisch, dass das Eis einen großen Anteil der Einstrahlung reflektiert, wohingegen Wasserflächen die einfallende Sonnenstrahlung fast vollständig absorbieren. Wenig Eis führt also selbstverstärkend zu weiter erhöhten Temperaturen. Da muss man nicht lange nachdenken um den Kipppunkt zu sehen.

* "Grönland komplett grün":

Wo nimmst du diese polemische Aussage her? Das grönländische Eisschild hat mit 3,2km Dicke eine so immense Eismasse, dass es dort nicht so schnell grün wird ... was den aktuellen Trend aber nicht relativieren soll, denn aktuell schmilzt das Eis in erschreckender Größenordnung. Wo in den 70er-80er Jahren noch eine Zunahme des grönländischen Eisschilds stattfand (+47 ± 21 Gt/Jahr) haben wir heute ein Abschmelzen von -286 ± 20 Gt/Jahr [4]. Das hat allein für 2010-2018 zu einem Meereslevel-Anstieg von knapp 7 mm geführt.

* Holland und Inselstaaten fasse ich mal allgemein unter "Meereslevel-Anstieg" zusammen:

Teile Hollands (und auch andere Küstenregionenen) sind bereits heute unter dem Meeresspiegel und nur durch technische Maßnahmen noch trocken. Ein ordentlicher Teil der Menschheit und Metropolen liegen in Küstenregionen, weshalb jeder zusätzliche Zentimeter drastische Folgen haben kann. Das Abschmelzen der Eismassen lässt sich von den Alpen [5a] über Grönland, der Antarktis [5b] bis zum Himalaja [5c] global beobachten [6]. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird mit einem Anstieg von mindestens 15-30 cm gerechnet. Das klingt überschaubar, ist aber für die Regionen "an der Grenze" doch signifikant. Bei "Mitte des Jahrhunderts" ist aber auch noch nicht Ende der Fahnenstange.

* Einfluss von Hitze und Dürre auf Flora:

Also ich weiß ja nicht unter welchem Stein du die letzten paar Jahre gelebt hast, aber die letzten paar Jahre waren unverhältnismäßig trocken. Die letzten 2 Jahre sah es im Wald schon im Juli aus als sei Herbst. Der Effekt auf heimische Wälder hat sich schon längst gezeigt und es wird im Forst vermehrt auf fremde Baumarten (zB Douglasien, Roteichen) gesetzt, die stärkere Toleranz gegenüber Hitze und Dürre aufweisen [7]. Die großteils gelebte Fichten-Monokultur fällt den Förstern jetzt auf die Füße (in Kombination mit dem Borkenkäfer).

[1] https://earth.gsfc.nasa.gov/cryo/data/current-state-sea-ice-cover
[2] https://pbsg.npolar.no/web/en/status/status-table.html
[3] https://wildlife.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.2193/2006-180
[4] https://www.pnas.org/content/116/19/9239
[5a] https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-glaciology/article/glaciological-and-volumetric-massbalance-measurements-error-analysis-over-51-years-for-glacier-de-sarennes-french-alps/D86F595E9FB73290DBBF6B072FE62A1F
[5b] https://essd.copernicus.org/articles/9/115/2017/
[5c] https://www.mdpi.com/2072-4292/8/12/1038
[6] https://www.nature.com/articles/s41586-019-1071-0
[7] https://www.spektrum.de/news/retten-buchen-oder-fichten-den-deutschen-wald/1605402

 

Bei den Punkten wo die Menschheit ihr Verhalten anpassen kann bin ich ganz bei dir. Klimaentwicklung und Zerstörung der Umwelt sind aber meist zwei verschiedene Themen. Beide muss man betrachten und angehen.

Grüße nochmal,

 

 Erstmal vielen Dank – du hast dir viel Mühe gegeben beim Zusammensuchen deiner Argumentation; u.a. deshalb antworte ich auch erst so spät weil ich deine Arbeit entsprechend würdigen wollte; Das hat in Teilen jetzt schon Arielle für mich gemacht.. deswegen jetzt doch nur relativ kurz:

 

## Trend zum Abschmelzen des Eises: Zweifle ich den Trend an?

nein (siehe letzer Absatz).. wir befinden uns im Tal einer Eiszeit; Es wäre ein Wunder, wenn es noch viel kälter würde – vor (geologisch gesehen) nicht allzulanger Zeit existierte eine Landbrücke zwischen Kontinentaleuropa und Großbrittanien.. die is abgesoffen.. ganz ohne Autofahren

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorgeschichte_Großbritanniens

 

## Abschmelzen des Eises führt zu verringertem Albedo-Effekt

absolut korrekt; Allerdings sehe ich auch da kein Problem, da dies nicht das erste Mal in der Geschichte unseres Planeten ist; Ich wäre allerdings besorgt, wenn sich (mal wieder) ein 2km hoher Eispanzer bis nach Mitteldeutschland vorschiebt..

 

## polemische Aussage Grönland - woher hab ich die?

Aus meinem Gedächtnis.. Sämtlich Panikmache, die mir schon als Kind eingetrichtert wurde vom Untergang der Erde.. und da meine ich nicht Freunde+Familie oder Schule, sondern Medien+NGOs (ich war mal lose mit einem Umweltverband engagiert)

 

## Meereslevelanstieg durch Eisschmelze..

Ist vielleicht etwas haarspalterisch, aber der größte Anteil am Meeresspiegelanstieg entfällt auf die Wärmedehnung, nicht auf das Frischwasser aus Gletschern und Eisschollen

 

## Holland unter Wasser

Holland war schon zu den Aussagen, dass es bald absaufen wird unter dem Meeresspiegel; Meine Kritik richtet sich an die übertriebene Darstellung der Sachlage (Panikmache / Populismus) zur Durchsetzung der eigenen Ziele (CO2-Zertifikate, Entwaldung, CO2-Steuer, Übernationale Machtkonzentration), von denen keine Einzige auch nur ansatzweise im prognostizierten Zeitrahmen passiert wäre

 

## Dürreperioden

gab es auch schon vor Autofahrten. Wenn man jetzt die letzten 2 Jahre heranziehen darf, weil es so heiß und trocken war als Argument für einen unnatürlichen Anstieg der Temperaturen bedingt durch CO2, darf ich den jetzigen besch.. Sommer heranziehen um zu zeigen, dass alles so ist, wie's schon immer war. Ich hab an meinen Geburtstagen bis jetzt:

* Schneemänner gebaut

* Im Pool geplanscht und trotzdem geschwitzt

* im Zimmer bei Hagel gesessen und Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt

* Bei Dauerregen gelangweilt ausm Fenster geschaut

und wäre niemals auf die Idee gekommen, einem Klimawandel dafür die Schuld zu geben..

 

## Monokulturen

Daz brauche ich keine mittelfristigen, ungünstigen Perioden um zu wissen, dass Monokultur der größte Murks in Land- und Agrarwirtschaft ist und ohne massive Eingriffe (Düngung, Pestizide) garnicht möglich ist.. so gesehen täte der Klimawandel hier sogar was gutes, wenn er für die Abschaffung von diesem Mist sorgt

 

und zum Schluss noch: CO2-Düngung begrünt die Erde.. von wegen Dürren

https://www.nasa.gov/feature/goddard/2016/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth/

Lieber Seelax,

Ich schätze dich und deine Meinung sehr, insbesondere weil ich den Eindruck habe, dass dir Fakten mehr bedeuten als Ideologien. Und du bist bereit, deine Meinung zu überdenken, wenn die Faktenlage dies erfordert. Darum hat es mich auch erschüttert, dass du im Post zuvor sinngemäß geschrieben hast, dass du beim Thema Klima nicht dazu bereit wärst. Glücklicherweise hast du dich doch auf eine Diskussion eingelassen und dich damit angreifbar gemacht. Das ist gut! Nur wer sich angreifbar macht, kann ehrlich diskutieren.

Wissenschaft muss immer offen für Kritik sein, sonst hat sie ihre ureigene Natur verraten. Ich persönlich habe nicht den Eindruck, dass die Faktenlage zum Klimawandel so eindeutig ist (vgl. Links unten als Ergänzung zu deinen) und bitte dich inständig, auch bei diesem Thema deine Diskussionsfreude zu bewahren. Verhärtete Fronten haben wir doch schon zu viele!

* Eisbären
Zumindest bis 2017 scheint die Gesamtpopulation der Eisbären stabil gewesen zu sein.

https://financialpost.com/opinion/polar-bears-keep-thriving-even-as-global-warming-alarmists-keep-pretending-theyre-dying

https://www.thegwpf.org/new-report-polar-bears-are-thriving/

*Meereslevel-Anstieg
Auch wenn die Antarktische Halbinsel an Eis verliert (bei dir 5b), scheint die Gesamtheit der Antarktis an Eismasse zu gewinnen.

https://www.nasa.gov/feature/goddard/nasa-study-mass-gains-of-antarctic-ice-sheet-greater-than-losses

Außerdem noch ein Kommentar zur Bewertung des zunehmenden Meeresspiegelanstiegs.

https://wattsupwiththat.com/2021/02/21/munging-the-sea-level-data/

*Das Leben unter dem Stein
Stimmt, die letzten 2-3 Jahre waren im Sommer ziemlich trocken, dafür haben wir heuer zum ersten Mal überhaupt im Sommer Wasser im Brunnen. Und heizen mussten wir von September bis Mai. Aber das ist alles kurzfristig. Hier gibt's ein paar längerfristige Aufzeichnungen für Deutschland.

http://www.klimawandel-in-deutschland.de/

Das sind jetzt ein paar Gegenüberstellungen von Messergebnissen, die allein schon genug Raum für kontroverse Diskussionen bieten. Und wir reden noch nicht einmal von der Vergleichbarkeit historischer Messungen angesichts von Methodenwechseln, ganz zu schweigen von der Vergleichbarkeit mit Ergebnissen aus Proxymessungen, von Fehlertoleranzen, die sich in der Größenordnung des Messergebnisses bewegen, oder von Modellrechnungen, die die tatsächlichen Messergebnisse nur unbefriedigend wiedergeben, etc. Und das alles sollte nicht Gegenstand einer sachlichen Diskussion sein können? Ohne Polemik und Diskreditierung?

Angesichts der immensen Umweltschäden, die durch ihn teilweise entstehen, halte ich es für einen großen Fehler, dem Klimaschutz alles Andere unterzuordnen, zumal dessen Wirksamkeit höchst unsicher ist. Insgesamt aber hast du Recht: beides muss man betrachten und angehen.

Das, was der IPCC von sich gibt sollte man immer sehr kritisch betrachten.
Man kann nicht einfach hingehen und sagen..."was noch nicht eingetroffen ist, wird noch, also haben die trotzdem recht, egal ob die sich bisher irren"

Der IPCC benutzt für seine Modelle/Prognosen sehr gerne graue Literatur (non-peer reviewed) 
Ich erinnere an "Glacier gate" 2010

Zum Thema Ahrtal...ich komme aus der Region und wir wissen, dass das Hochwasser jetzt nicht das erste dieser Art und nicht das schlimmste war.
1804 und 1910 (und vermutliche viele Male vorher) war da ein vielfaches an Wasser durchgerauscht...das Ahrtal ist schliesslich durch Wasser geformt.

Wieso gehen 1,74 Mrd. Euro nach Syrien wie das ZDF schreibt bei der Geberkonferenz in Berlin und nicht dort hin? Die kaufen sich da auch keine Waffen und Muniton um sich das Zeug von anderen zu nehmen.

Es soll ein Hilfspaket mit 30 Mrd für die Hochwasserschäden geben.

Weil die Entscheidungsträger dort einen etwas weiteren Horizont haben als du? no

krasses Video, und absolut beängstigend.

Ich finde besswerwisserisch zu sein ggü den Opfern zwar unangemessen, aber ein paar Konsequenzen sollte man auch im Hinblick auf die zukünftige Häufung solcher Ereignisse ziehen.

- wer im HW-Risikogebiet wohnt weiß das, und muss sich selbst versichern, sonst selbst schuld.

https://hochwassermanagement.rlp-umwelt.de/servlet/is/200041/

- Ölheizungen/umweltgefähredende Anlagen in HW-Risikogebieten gehören verboten, sofort und überall. Wer nicht umrüstet muss für die Umweltsanierung nach einem Hochwasser selbst aufkommen (in der Realität ist man dann sowieso pleite und der Staat kann das machen).

- Warnsysteme müssen den heutige Möglichkeiten ausschöpfen (NINA app)

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