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So denke ich auch. Allerdings hasse ich es, dass ich so denke. Bei allem, worauf ich mal Lust habe, verliere ich schon in der Beginnphase die Ambition anzufangen, weil ich schon alles durchdacht habe und dann merke, dass das Endergebnis irgendwie so geil gar nicht ist.

Beispiele:
Ich kann beruflich 3D Modelle generieren/konstruieren. Ich habe voll Bock mir kleine Spielereien, Getriebe und son Zeugs auszuplotten und zusammen zu basteln. Ich will mir einen 3D Drucker kaufen!!!  --> Aber WENN ich jetzt so ein Gerät hier stehen hätte.. was soll ich dann zuerst plotten? Hab ich Bedarf an sonem Kram? Zahnrädchen plotten ohne Grund? Wozu? Deko plotten? So geil sieht das jetzt auch nicht aus.  --> 3D Drucker verworfen

Ich mag subtraktives Arbeiten mit Holz. Ich kaufe mir Schnitzmesser und Meißel und beginne zu schnitzen. Die erschaffenen kleinen Gebilde, die ich für meine Dame gemacht habe sehen so scheiße gar nicht aus. --> Wir haben jetzt genug an kleinen Dekotierchen. Ich hätte zwar mal wieder Bock zu schnitzen, aber ich hab jetzt schon keine Lust mich davor zu setzen und mir zu überlegen was ich denn schnitze, oder gar wo es letztlich hin kommt. Also fange ich gar nicht erst an....

Momentan habe ich mega die Ambition Paraglider / Motorschirmpilot zu werden. Aber ich fange schon an das Thema bis zuende zu denken: "Wo genau werd ich denn dann rumfliegen wollen? Macht das wohl nach 10 Flügen immernoch Spaß?"

Manchmal muss man die Dinge einfach mal machen.
Ich bin zwar auch Fallschirmspringer, der immer weniger springt und deswegen allmählich aufhört, aber trotzdem war es eine coole Zeit die ich auch nicht missen möchte.

Worauf ich hinaus will, Art:
Schnapp dir deine Knex-Baukiste und bau dir eine Achterbahn in den Garten! Auch wenn das Endergebnis 0,0 Spaß macht und nur so ein meh Video abgibt! cool

Ist aber etwas viel Aufwand für nachher nur begrenzt andauernden Spielspaß, oder? crying

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Und was macht am Donnerstag passend zu dem Video wieder auf?

Ist aber etwas viel Aufwand für nachher nur begrenzt andauernden Spielspaß, oder? crying

So denke ich auch. Allerdings hasse ich es, dass ich so denke. Bei allem, worauf ich mal Lust habe, verliere ich schon in der Beginnphase die Ambition anzufangen, weil ich schon alles durchdacht habe und dann merke, dass das Endergebnis irgendwie so geil gar nicht ist.

Beispiele:
Ich kann beruflich 3D Modelle generieren/konstruieren. Ich habe voll Bock mir kleine Spielereien, Getriebe und son Zeugs auszuplotten und zusammen zu basteln. Ich will mir einen 3D Drucker kaufen!!!  --> Aber WENN ich jetzt so ein Gerät hier stehen hätte.. was soll ich dann zuerst plotten? Hab ich Bedarf an sonem Kram? Zahnrädchen plotten ohne Grund? Wozu? Deko plotten? So geil sieht das jetzt auch nicht aus.  --> 3D Drucker verworfen

Ich mag subtraktives Arbeiten mit Holz. Ich kaufe mir Schnitzmesser und Meißel und beginne zu schnitzen. Die erschaffenen kleinen Gebilde, die ich für meine Dame gemacht habe sehen so scheiße gar nicht aus. --> Wir haben jetzt genug an kleinen Dekotierchen. Ich hätte zwar mal wieder Bock zu schnitzen, aber ich hab jetzt schon keine Lust mich davor zu setzen und mir zu überlegen was ich denn schnitze, oder gar wo es letztlich hin kommt. Also fange ich gar nicht erst an....

Momentan habe ich mega die Ambition Paraglider / Motorschirmpilot zu werden. Aber ich fange schon an das Thema bis zuende zu denken: "Wo genau werd ich denn dann rumfliegen wollen? Macht das wohl nach 10 Flügen immernoch Spaß?"

Manchmal muss man die Dinge einfach mal machen.
Ich bin zwar auch Fallschirmspringer, der immer weniger springt und deswegen allmählich aufhört, aber trotzdem war es eine coole Zeit die ich auch nicht missen möchte.

Worauf ich hinaus will, Art:
Schnapp dir deine Knex-Baukiste und bau dir eine Achterbahn in den Garten! Auch wenn das Endergebnis 0,0 Spaß macht und nur so ein meh Video abgibt! cool

Recht du hast. Der Weg ist das Ziel.

Ich gleite seit mittlerweile sieben Jahren und habe immer noch ziemlich viel Lust drauf, weil ich noch nicht ansatzweise an die Grenzen gestoßen bin. Da ich jedoch nicht in der Nähe eines Gebirges wohne, muss ich einschränkend sagen, dass ich noch nicht sonderlich viel Airtime habe und meist nur im Rahmen eines Urlaubs fliege. Motorschirmfliegen stelle ich mir nach einer Weile recht öde vor, eben weil man so lange in der Luft bleiben kann wie man möchte, auf lange Sicht fehlt die Herausforderung. Beim Gleitschirmfliegen ist der Kopf stets mit allem Möglichen beschäftigt: Landemöglichkeiten müssen erreichbar sein, der Luftraum will überprüft sein, was macht das Wetter, wo an der Bergflanke ist eine Thermik zu erwarten, reicht die Höhe, um nach einer Talquerung Zeit für die Suche einer Anschlussthermik zu haben? Wenn die Luft turbulent wird, ist man zudem primär damit beschäftigt, den Schirm aktiv zu fliegen, um Kappenstörungen zu verhindern (klingt schlimmer, als es ist). Die Belohnungen, wenn man alles richtig macht, sind jedoch großartig: Wenn der Schirm plötzlich anfängt zu ziehen und man sich mit mehreren m/s aufwärts bewegt, wenn die Steilflanke, die aus der Entfernung noch so unscheinbar wirkte, immer größer wird und man sich auf einmal ziemlich klein fühlt, wenn man sich schon auf die Landung vorbereitet hat und dann doch noch eine Thermik erwischt, die den eigentlich dringend benötigten Toilettengang in den Hintergrund rückt, wenn einem die Talquerung, an der man schon öfter gescheitert ist, schließlich glückt und man in unbekanntes Terrain einfliegt, ...
Ein Schnuppertag kostet etwa 70-80 € - lohnt sich. ;-)

bei einer dienstreise nach Südkalifornien zeigte mir am WE ein kollege La Jolla Beach, wo sich gleitschirm- und segelflieger todesmutig von der steilküste stürzten. ich hatte lust, einen tandemflug (50$) zu machen, dann siegte aber leider doch der schiß. beim urlaub im jahr darauf fuhren wir also dort nochmal vorbei, weil ich es dieses mal uuunbedingt machen wollte. zu wenig wind verhinderte aber meinen tandemflug. zahlreiche spätere Kalifornienreisen führten aus gründen leider nicht mehr in den süden. und so war meine fliegerkarriere beendet, bevor sie begonnen hatte. hier in D fehlte mir dazu seltsamerweise irgendwie die lust.

Oh, interessant. Ja, dass das MGS Fliegen vergleichsweise öde sein soll hab ich auch schon oft gelesen/gehört. Aber auch ich wohne im Flachland (Münsterland) und will nämlich genau dieses Problem nicht haben, nur im Urlaub fliegen zu können. Ich will bei Bedarf nach Feierabend 5min Auto fahren zur bekannten Landebahn und von da ne Runde drehen.
Hin und wieder als kleinen Ausflug auch mal Strecke machen.
Oder den MGS als Fortbewegungsmittel nutzen und bei Bekannten landen etc. Die Freiheit vom Fliegen ist für mich irgendwie keine Freiheit, wenn man dafür erst ein Flugzeug braucht um da raus zu springen (in meinem Fall) oder erst Urlaub einreichen und in die Berge fahren zu müssen (in deinem Fall).

Aber vielleicht macht die Seltenheit es auch gerade so reizvoll.

Einen Schnupperkurs über 2 tage für 150€ werde ich aber auf jeden Fall machen. :)
Und dann mal schauen.

Aber danke schonmal für die Infos!
 

Man kann auch im Flachland fliegen gehen, dann wird per Seilwinde geschleppt, ein Mittelgebirge reicht für einen Fußstart in der Regel aber auch aus. Es ist halt schwieriger, im Flachen Thermiken aufzuspüren, mit ein wenig Erfahrung geht das aber. Zudem schließen sich Fliegen mit und ohne Motor ja nicht aus. Ich bin nicht sonderlich vertraut mit dem Material, das bei MGS verwendet wird, jedoch hat mein Schirm auch eine Motorzulassung, ich bräuchte also theoretisch nur noch ein Gurtzeug mit Motor und den entsprechenden Schein.

Bedenke, dass es bei MGS eine Flugplatzbindung gibt, was bedeutet, dass Du ausschließlich auf zugelassenen Geländen starten und landen darfst. Wenn Dein Motor natürlich zufällig in der Nähe des Kumpels rumzickt, darfst Du natürlich dort auch notlanden (und nach erfolgreicher Überprüfung auch wieder starten)  ;-)

Kennst Du Marlon Jonat? Falls nicht, schau Dir mal ein paar Videos von ihm an. Er kommt aus Salzkotten, das nicht sonderlich weit von Dir entfernt sein dürfte.

Ich hab leider andere Dinge noch auf meiner ToDo-Liste:

- Halb zerbrochene Outdoor-Steckdose auf der Terrasse tauschen, in die es inzw. fast reinregnet
- Steckdose im Vorraum verlegen, für die Nest-Überwachungskamera
- Motorrad Scheinwerfer tauschen und jährige TÜV-Prüfung
- Beule im Dach des Autos, bzw. den Lackschaden notdürftig reparieren und irgendeinen Chuck Norris oä-Sticker rauf.
- Ski Belag reparieren - stehen immer noch im Wohnzimmer und die nächste Saisong kommt bestimmt
- Hydraulik beim Mountainbike neu befüllen

.. Die Liste aller rausgeschobenen Sachen ist bei mir endlos. Aber ich hab übers Wochenende nach Monaten die Nest Rauchmelder montiert. "Montiert" ist gut - ich war zu faul zum Bohren und hab sie mit Montagekleber auf die Decke geklebt.

Wegen des 3D-Druckers: Ich hatte *EXAKT* die selben Gedanken. Ich hätte gerne einen, weiss aber nicht, wofür.

Aber dafür mach ich Ende Juli den Motorboot-Führerschein in Kroatien, obwohl ich mir kein Motorboot anschaffen will. Paragleiten oder Motorschirm ist mir zu gefährlich.

So ähnlich geht es mir in manchen Dingen auch. Vor allem auch beim Programmieren. Hey, ich könnte das Programmieren. Aber hm, so ne ähnliche Software gibt es ja eigentlich schon. Oder das, was ich daran anders machen würde, kann wahrscheinlich eh nur ich gebrauchen. Ich habe übrigens einen 3D-Drucker, aber für wirklich sinnvolle Dinge habe ich ihn glaube ich noch nie wirklich eingesetzt. Hab auch ein paar Zahnrädchen und Getriebe gedruckt, und so eine komische Vase, die eh nicht dicht ist. cool

Oh, Programmieren hab ich in der Auflistung vergessen cool
Hab mir Python-Tutorials angeschaut... Aber als ich das Aufwand-Nutzen-Verhältnis von einem Schere-Stein-Papier-Programm gesehen habe, war ich auch wieder raus. smiley

Schreibe seit einem Jahr sporadisch an meiner Game und Physik Engine. Hatte einfach mal Bock zu wissen wie das funktioniert. 
Hauptberuflich Entwickler, aber mit dem Thema komme ich selten in Berührung. Und einfach etwas zu nehmen was es schon gibt, wie Unity etc...neee.
Ende vom Lied. Hab jetzt ne halbfertige 2D Game und Physik Engine und muss mich dauernd überwinden daran was zu machen broken heart

Deswegen arbeite ich gerne als Entwickler. Da kriegt man einfach Aufgaben und zieht sie durch. Und wenn jemand dafür bezahlt, wird sie wohl auch einen Nutze haben. Dann ist es wieder gut für mich.

Ich ärgere mich bei jedem OpenWRT Update aufs Neue... Aber ich will es! Auch behämmert... sysadmin Krankheit.

Anstatt einer Fritzbox muss es ja folgendes sein:

- 24Port PoE Switch

- 4 Wireless APs, einer davon mit Wireless Downlink

- 8 Port Switch (4x PoE davon)

- OpenWRT x86 Router (insgesamt 5 Netzwerke/VLANs)

- Draytek Modem

- Fritzbox als DECT Station

- Custom TrueNAS Server mit RAIDz2 und BHyve HV

- 4 VMs für zB RootDNS resolver, HomeAssistant...

- Eine USV

- ...

 

Das geht immer so weiter. Fürchterlich broken heart

Das Aufbauen gehört ja auch zum Spielspaß. Und dann das Feintuning. Am Ende würde ich aber vor diesem Wunderwerk stehen und mir denken "Gott wie sinnarm.". Und dann würde ich sagen "Wie toll - Kunst!" damit ich es nicht wieder abbauen muss (da hört der Spaß auf!).

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