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Haus???! Oberirdisch?? Mit Fenstern und so?????! Die Reichen mal wieder.

Wie wahr indecision

Und dann wundern sich manche, dass die jungen keine Kinder mehr haben wollen

Kommentare

Die Frage ist doch erstmal:

Wieso müssen die Flächen überhaupt verkauft werden? Das ganze sollte entweder verpachtet werden oder nur für den Eigenbedarf nutzbar sein und spätererer Grundstücksverkauf max. 15% über Einkaufswert.

Alles andere ist wie im Lotto gewinnen.

Niemand wird gezwungen in einem Ballungsraum zu leben. Ich arbeite in Frankfurt, bin aber eine Stunde entfernt in eine Kleinstadt gezogen. Reihenhaus aus den 60ern, teilsaniert 210000€. Wie das geht? Verkehrsgünstige Richtung wählen und beim Einstieg so viel Home Office wir möglich raushandeln.

Mein Schwager macht das Kontrastprogramm. Frankfurter Vorort, 660000€+Sanierung. Rausgekommen ist weniger Wohnfläche als bei mir und ein Riesenberg Bankschulden.

Haus???! Oberirdisch?? Mit Fenstern und so?????! Die Reichen mal wieder.

.....da gibts von mir nur wenig Beileid. Ich kann mir auch kein Haus in München leisten - ist halt so und nein, die Gesellschaft ist da nicht dran Schuld und deswegen wird auch keine Doku gedreht.
Aktuell steht hier gerade unsere Gaststädte zum Verkauf mit Einliegerwohnung, 240K mit eingebauter Kegelbahn, Kneipe mit Restaurant, vermietet und gut laufend - zumindest vor Corona, aber sicherlich auch wieder in ein paar Monaten.

Wenn er ein Haus sucht und über eine halbe Million dafür ausgeben will, da gibt es sicherlich, nicht weit entfernt ein Herrenhaus was auf ihn wartet, wohl nicht in Stadtlage aber dafür auch keine Hundehütte mit einer Rasenfläche so klein das man dies mit einer Nagelschere bearbeiten könnte.

Es würde schon ein Erfolg sein, wenn man Wohnungen für 5 Personen mit bezahlbarer Miete findet. Den die Steigen leider mit. Wie gesagt, der Wohnraum sollte in Städten nicht verkauft werden und bei Mehrfamilienneubauten sollte ein Anteil Sozialwohnungen vorgeschrieben sein.

Der Norden besonders Hamburger Umland ist aber auch nicht mit München und Umland zu vergleichen.
Ich habe 5 Jahre in Geretsried bei München gelebt und 11 Jahre in Reinbek bei Hamburg.
Der Unterschied ist, dass es im Münchener Umland noch einige Städte gibt in denen man Arbeit findet und somit nicht fest an einen Ort gebunden ist. Im Hamburger Umland gibt es eben nichts wirklich nennenswertes, da ist Hamburg und dann kommt erst Mal lange Zeit nichts.
Daraus resultiert, dass alles was halbwegs an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden ist, horrende Preise hat.
700m² Grundstücke mit abrissreifen Häusern in der Nähe der Autobahn gehen für 380.000 und mehr in kurzer Zeit weg, werden dann von Investoren aufgekauft die darauf ein 8-Parteien-Haus stellen das noch gerade so genug Grundstück für einen Carport hat.

Von irgendwelchen Herrenhäusern in der Nähe ist die Realität weit entfernt. Du kannst ja gerne Mal, nur zum Spaß, bei dem Immobilienportal deiner Wahl schauen was man für 400.000 € im Hamburger Umland finden würde.
Nur um dem vorweg zu greifen, in Billstedt, Lohbrügge, Wilhelmsburg, Steilshoop, und Rahlstedt sind nicht unbedingt Stadtteile in denen man Nachts alleine unterwegs sein will...

Beste Grüße,
Einer der seit 8 Jahren auf der Suche nach einem bezahlbaren Haus um Hamburger Umland ist.

........mein Beileid für Deine Situation! Aber auch wenn Hamburg nicht München ist, so ist es dennoch eine der teuersten Städte hier in D. Grundsätzlich gebe ich euch ja Recht, dass man auch günstigere Wohnungen bauen sollte - aber was bringt es, wenn gleich 1000 Leute dafür dann da hin ziehen wollen oder noch schlimmer, es als Investition kaufen.
Aber es ist einfach auch richtig, dass es unterschiedliche teure Gegenden gibt und man nunmal nicht überall mit halbwegs normalen Budget ein Haus kaufen kann. Ich wohne im Weserbergland, hier ist nicht viel an Jobs, dennoch boomt unsere Gegend wie verrückt und jede neu erschlossene Straße in der Wiese, an der die Banken viele neue Häuser bauen sind innerhalb weniger Monate verkauft - und das zu vernünftigen Preisen. 
Hier gibts kein nennenswerten Linienverkehr per Bus oder Bahn, alle fahren Auto und die Leute lieben es, weil es dennoch schön und ruhig ist (außerhalb des jährlichen Schützenfestes wo vom Geräuschpegel das jährliche Wacken-Festival eine lautlose Oase im Vergleich ist).

Was ich damit sagen will, meist ist es so, wer 10 km mehr fährt, spart vielleicht 200 K beim Hauskauf, oft bei gleichzeitig höherer Lebensqualität! Wer das nicht will, zahlt eben mehr, wenn er kann.

Mir gehen politische Dokus so auf den Keks.

Schon der Aufmacher manipuliert: 200 m² für 1 Mio.! Ja, von den 700 m² Grundstück im Neubaugebiet erfährt man erst später.

Politiker, die rumheulen, dass die pösen Investoren einfach bauen, was ihnen die Politik erlaubt... nun... äh.. ja... schwierig.

Zu den Gründen der Preisexplosion? Kein Kommentar, wahrscheinlich politisch unkorrekt.

Hauptsache die Facharbeiter innen finden keine Häuser mehr und was ist mit den Facharbeitern, die (dr)außen arbeiten!? angry

Wir haben uns vor 10 Jahren ein großes, altes Haus mit viel Grundstück in der Eifel gekauft. Wenn ich sehe, wie die Preise hier steigen, dann haben wir damals wohl alles richtig gemacht. 

Ja, damals. Da wurden Häuser in der Eifel noch angeboten...

Heute geht da nichts mehr, wenn man nicht mit mindestens drei Leuten im Dorf verwandt ist (gerne auch im Kreis...)

In der Eifel ist es eher eine Seltenheit, wenn man mit 3 Leuten im Dorf nicht verwandt ist. 

Wir sind zugezogen und machen die selben Sprüche :D

Wie wahr indecision

Und dann wundern sich manche, dass die jungen keine Kinder mehr haben wollen

verstehe ich das jetzt richtig: kinder kann also nur haben, wenn man ein haus besitzt?

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