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Da empfiehlt sich die Sicherheitsfälltechnik. Nutze ich sehr gerne bei großen Bäumen und wenn Gebäude in der Nähe sind. So habe ich dieses Jahr auch eine 60 Jahre alte Tanne mit einem Brusthöhendurchmesser von einem knappen Meter gefällt. Da hat gerade so die Schwertlänge der Säge ausgereicht.

Bei diesem Baum geht man her und fällt ihn im Ganzen (hat er auch gemacht), dafür muss man aber den Baum genau vorher anschauen. So wies aussieht wäre die Richtung zur Kamera die einzig Richtige.

Man geht nun her mit der Motorsäge schneidet einen Keil mit Richtung Kamera. Der Keil sollte nicht größer als 1/3 des Durchmessers sein an dem geschnitten wird (meist 20 bis 50 cm über Boden, ne nach Umgebungsbeschaffenheit). An jeder Markensäge ist ein Strich am Gehäuse angebracht der in die Fällrichtung zeigt beim anlegen an die Fällkerbsohle.

Stimmt das nicht so ganz, einfach nochmal korrigieren. Bei diesem Baum wäre ich (von Kamerasicht aus) etwas weiter nach rechts mit dem Kerb gegangen, sicherheitshalber. Also eher etwas Richtung Straße. Dann fängt man mit dem Fällschnitt an.

Dazu muss man mit dem Schwert stechen können! Den Fällschnitt setzt man (auch wieder Baumgrößenabhängig) etwa 5 bis maximal 10 cm über der Fällkerbsohle an. Nun schneidet man einen Einschnitt und lässt genau gegenüber des Fällkerbs etwa 10 cm Holz stehen. Wenn von der ersten Seite durchgeschnitten wurde setzt man die ersten Keile und haut mal kurz mit Schmackes drauf, dann kann das Schwert schon nichtmehr klemmen. Das selbe auf der anderen Seite des Einschnittes.

Nun hat man hinten noch ein Halteband welches den gesamtem Baum in Position hält. Sind die Keile allesamt voll auf Spannung kann man beginnen das Halteband in einem 45 grad Winkel von oben aus zu durchtrennen. Ist dies Erledigt kann man die Keile voll einschlagen und der Baum sollte fallen. Tut er dies nicht, ist erstmal ruhig bleiben angesagt, dann stimmt das Gewicht auf einer Seite nicht mit der Fällrichtung zusammen. Man schneidet in diesem Falle das Halteband auf selber Höhe des Fällschnittes weg und haut einen weiteren Keil hinein. Nun wird geklopft was das Zeug hält und der Baum liegt.

Hat der Herr auf dem Video nicht gemacht. Und für die Mühe die ich mir nun gemacht habe mit diesem Kommentar, möchte ich bitte auche in paar Likes haben.

Achja: Der große Vorteil dieser Technik liegt darin, dass der Baum erst fällt, wenn man es wirklich will. Bei einem normalen Fällkerb entscheidet das Gewicht des Baumes, bei dieser Technik der Fällende!

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Da empfiehlt sich die Sicherheitsfälltechnik. Nutze ich sehr gerne bei großen Bäumen und wenn Gebäude in der Nähe sind. So habe ich dieses Jahr auch eine 60 Jahre alte Tanne mit einem Brusthöhendurchmesser von einem knappen Meter gefällt. Da hat gerade so die Schwertlänge der Säge ausgereicht.

Bei diesem Baum geht man her und fällt ihn im Ganzen (hat er auch gemacht), dafür muss man aber den Baum genau vorher anschauen. So wies aussieht wäre die Richtung zur Kamera die einzig Richtige.

Man geht nun her mit der Motorsäge schneidet einen Keil mit Richtung Kamera. Der Keil sollte nicht größer als 1/3 des Durchmessers sein an dem geschnitten wird (meist 20 bis 50 cm über Boden, ne nach Umgebungsbeschaffenheit). An jeder Markensäge ist ein Strich am Gehäuse angebracht der in die Fällrichtung zeigt beim anlegen an die Fällkerbsohle.

Stimmt das nicht so ganz, einfach nochmal korrigieren. Bei diesem Baum wäre ich (von Kamerasicht aus) etwas weiter nach rechts mit dem Kerb gegangen, sicherheitshalber. Also eher etwas Richtung Straße. Dann fängt man mit dem Fällschnitt an.

Dazu muss man mit dem Schwert stechen können! Den Fällschnitt setzt man (auch wieder Baumgrößenabhängig) etwa 5 bis maximal 10 cm über der Fällkerbsohle an. Nun schneidet man einen Einschnitt und lässt genau gegenüber des Fällkerbs etwa 10 cm Holz stehen. Wenn von der ersten Seite durchgeschnitten wurde setzt man die ersten Keile und haut mal kurz mit Schmackes drauf, dann kann das Schwert schon nichtmehr klemmen. Das selbe auf der anderen Seite des Einschnittes.

Nun hat man hinten noch ein Halteband welches den gesamtem Baum in Position hält. Sind die Keile allesamt voll auf Spannung kann man beginnen das Halteband in einem 45 grad Winkel von oben aus zu durchtrennen. Ist dies Erledigt kann man die Keile voll einschlagen und der Baum sollte fallen. Tut er dies nicht, ist erstmal ruhig bleiben angesagt, dann stimmt das Gewicht auf einer Seite nicht mit der Fällrichtung zusammen. Man schneidet in diesem Falle das Halteband auf selber Höhe des Fällschnittes weg und haut einen weiteren Keil hinein. Nun wird geklopft was das Zeug hält und der Baum liegt.

Hat der Herr auf dem Video nicht gemacht. Und für die Mühe die ich mir nun gemacht habe mit diesem Kommentar, möchte ich bitte auche in paar Likes haben.

Achja: Der große Vorteil dieser Technik liegt darin, dass der Baum erst fällt, wenn man es wirklich will. Bei einem normalen Fällkerb entscheidet das Gewicht des Baumes, bei dieser Technik der Fällende!

Hi Retro, schön beschrieben das ganze, danke dafür. Man sollte vllt. erwähnen, dass darauf zu achten ist, dass der Kerbschnitt waagerecht sein muss. Ich habe deswegen schon mal beinahe eine große Straßenlaterne umgelegt. cool

Der ist doch so oder so gefeuert ... kann er auch nach hause gehen .. kann ein anderer wieder gut machen wink

Ich bin nicht von Fach, aber es sieht so aus als könnte der aufgrund des Schwerpunkts in Richtung Straße fallen.

Ich bin nicht vom Fach, aber es sieht so aus, also ob er erst den Baum falsch gefällt hat und dann vollkommen lebensmüde versucht den fallenden Baum mit seinen Händen zu lenken, statt weg zu laufen.

 

Na wenigstens was des Nachbars Haus und nicht das eigene.

Jo, Schluß für heute. Seh ich auch so.

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