Feed
Top Kommentare

Ungefähr so macht es die Industrie... weniger Bügeleisen aber das Konzept stimmt

Bei verwendung eines Lötkolbens an klassischen Komponenten werden mit 200-450 grad C teils deutlich höhere Temperaturen angewendet. Zu langes erhitzen ist hier deutlich risikoreicher.

Ein Bügeleisen liegt je nach stufe bei 100-200 grad C

ich denke das ist gut kontrollierbar. 
 

Oder habe ich was übersehen? Gerne kannst du nochmal erklären warum die Platine jetzt in den Müll sollte...

Kommentare

Was ist das für ein "Lötzinn" was hier benutzt wird? Lötschaum?

Lötpaste mit niedrigem Schmelzpunkt.

Wieso "auch machen"? Wir haben das immer so gemacht. Nur bei einzelnen Teilen haben wir dann Heißluft benutzt.

Lötporn heart

wenn man es danach wegwerfen will, ja.

Bei verwendung eines Lötkolbens an klassischen Komponenten werden mit 200-450 grad C teils deutlich höhere Temperaturen angewendet. Zu langes erhitzen ist hier deutlich risikoreicher.

Ein Bügeleisen liegt je nach stufe bei 100-200 grad C

ich denke das ist gut kontrollierbar. 
 

Oder habe ich was übersehen? Gerne kannst du nochmal erklären warum die Platine jetzt in den Müll sollte...

Ich hatte das mal versucht und alles schön mit dem Heisluftpuster verlötet. Beim anschliessen der Paltine hat diese aber nicht mehr funktioniert.

So meine Erfahrung

Heißluftpuster sind auch meißtens heißer...

Einstellbare können i.d.R 50-600 grad C

 

Pustet man dann von oben, werden auch noch zuerst die Komponenten heiß, wo dann der Schaden entsteht...

So sieht beispielsweise ein typisches Reflow-Temperaturprofil aus:

https://www.coilcraft.com/de-de/quality/soldering-profile/

 

PCB kommen nach der Bestückung in einen Löfofen der 200°C und mehr hat, warum sollte man die Leiterplatte also nach der behandlung wegwerfen müssen? Und wenn man mal SMT-Teile wieder lösen muss, muss man die Leiterplatte auch wieder auf die entsprechende Temepratur erhitzen.

Ungefähr so macht es die Industrie... weniger Bügeleisen aber das Konzept stimmt

Gerade Hot