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Aber Wissenschaft funktioniert nur so lange gut, bis sich da irgendwelche Ideologien einmischen. Ein Kapf gegen eine Ideologie wirst du immer verlieren.

Wissenschaft hat aber auch nichts mit Wahrheit zu tun, sondern mit Wahrscheinlichkeiten. Das ist ein großes Missverständnis, das viele haben. "Hört auf die Wissenschaft" ist genauso dumm wie "Steht in der Bibel" zumal es mit derselben fanatischen Vehemenz benutzt wird.

Bsp. Klima, die Unsicherheiten in den Modellen summieren sich derart, dass wir noch nichtmal sagen können, ob die Maßnahmen die wir heute treffen überhaupt eine Auswirkung haben werden, die Fehlerbalken werden einfach nur riesig.

Nichtsdestotrotz ist Wissenschaft das beste Werkzeug, das wir haben. Also hört nicht auf die Wissenschaft, sondern betreibt sie selbst, denn nur so funktioniert das!

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Gilt das auch für nach gewünschtem Ergebnis bezahlte "Wissenschaft"?

....gab da mal eine Doku drüber wie das in den USA in den Privat-Unis mittlerweile läuft. Kunde A wendet sich an die Uni, sagt er möchte eine Studie / Untersuchung in Auftrag geben und bekommt dazu ein Merkblatt in dem er gefragt wird was denn das gewünschte Ergebnis für die Studie ist. Dann erfindet die Uni Argumente um die Realität so lange zu verdrehen bis das gewünschte Ergebnis dabei heraus kommt. broken heart Ich meine, man weiß ja schon seit langen, dass diese weltweiten "Thinktanks" nur so funktionieren, aber das dieses Verschwurbeln der Realität jetzt schon in die Unis vorgedrungen ist, halte ich für höchst bedenklich. Soll kein Bashing gegen die USA sein, ich vermute in anderen Ländern läuft das ähnlich wenn man hin & wieder die Argumente sieht, die dabei herauskommen.

Das beste war vor einigen Monaten die politische Meldung, dass die Corona-Krise keine nennenswerte Auswirkung auf die Umweltverschmutzung in D hatte, sehr wohl aber das Verschachen der Alt-Kfz aus D nach Polen! cool

Ein Mensch hat keine Wahl, als beschränktes Wesen (und wie wir beschränkt sind, Verletzlich, Kurzlebig, mit begrenzten Ressourcen) muss er glauben was ihm seine Sinne subjektiv offenbaren, und wertet danach wie es ihm nützt. Auch werten muss er, denn wenn er nicht entscheidet was besser ist, kann er nicht vorwärts gehen. Ein Mensch glaubt und wertet subjektiv, so sicher wie er atmet. Und Religion ist nichts weiter als der Gedanke 'was ist gut' bis zum Maximum hochmultipliziert und zu Ende gedacht.

Wissenschaft ist der Versuch ein objektives Bild herzustellen, jegliche Sujektivität und Wertung sind per Definition ausgeschlossen. Das ist sehr nützlich, wie wir Computernutzer zugeben müssen. Aber ein wertungsfreies System sagt eben nichts darüber, ob es gut ist, Atombomben zu bauen, oder Geschlechtsumwandlungen zu machen, oder Autos zu fahren, etc.

Aus meiner Sicht ist die Wissenschaft und die Religion zwei Werkzeuge für unterschiedliche Dinge. Das eine sagt wie es geht und das Andere ob es eine gute Idee ist.

....steile These, dass die Religion sagt "ob es eine gute Idee ist". crying Ich erinnere da mal an die ganzen Probleme die es durch die Religionen überhaupt erst gibt. Und dann war da sicherlich auch über Jahrhunderte das eigene Interesse wichtiger als das der anderen - ich vermute auch heute noch.
Ja, in einer perfekten Welt, könnte die ein oder andere Religion ein Wertekanon sein, aber bis dahin ist noch ein langer Weg und ich fürchte bis dahin steht der DFB immer noch hinter Löw.indecision yes

Wissenschaft hat aber auch nichts mit Wahrheit zu tun, sondern mit Wahrscheinlichkeiten. Das ist ein großes Missverständnis, das viele haben. "Hört auf die Wissenschaft" ist genauso dumm wie "Steht in der Bibel" zumal es mit derselben fanatischen Vehemenz benutzt wird.

Bsp. Klima, die Unsicherheiten in den Modellen summieren sich derart, dass wir noch nichtmal sagen können, ob die Maßnahmen die wir heute treffen überhaupt eine Auswirkung haben werden, die Fehlerbalken werden einfach nur riesig.

Nichtsdestotrotz ist Wissenschaft das beste Werkzeug, das wir haben. Also hört nicht auf die Wissenschaft, sondern betreibt sie selbst, denn nur so funktioniert das!

Auf den Scheitenhaufen mit dir. So ein wirres Zeug was du da schreibst du Hexe.

Aber Wissenschaft funktioniert nur so lange gut, bis sich da irgendwelche Ideologien einmischen. Ein Kapf gegen eine Ideologie wirst du immer verlieren.

Nein, in der Wissenschaft darf man schon Ideologien haben. Man muss diese nur in einem fairen Diskurs verteidigen können. Dann sieht man auch schnell, wie gut die "wissenschaftliche" Ideologie ist. Wer aber den Diskurs in der Wissenschaft vornherein verweigert und ausweicht ist in meinen Augen kein Wissenschaftler.

@Seele: warum hältst du es für dumm, auf die Bibel zu verweisen?

Tue ich nicht, gemeint waren so Argumente, wie z.B. dass die Erde nur ein paar tausend Jahre alt sei, weil es eben in der Bibel stünde.

Wieso ist das ein illegitimes Argument? Wenn du nicht jeden Mist selbst nachmessen willst bleibt dir doch gar nichts Anderes übrig, als den Publikationen Dritter zu glauben. Und wenn man, wie du sagst, wissenschaftlichen Erkenntnissen keinen absoluten Glauben schenken kann, dann muss man doch auch andere Quellen zulassen. Oder nicht?

Nein, Glaube und Wissen spielen auf elementar anderen Ebenen, du kannst glauben was du willst, und es trotzdem besser wissen.

Stimmt, man könnte ja auch sagen: Seht her, was da für ein Quatsch drin steht.

Das mit dem Glauben ist so ne Sache...

Diese Annahme ist eine Vereinfachung, die nur zu einer näherungsweisen Abbildung der Realität führt.

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