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Der Truck in dem Bild ist der Carreta Treme Treme aus Brasilien. Die technischen Details sind wie häufig bei diesen Sachen etwas komplexer/schwammiger:
208 15" Wandler von Spyder + 40 * 10" + 90 * 8". Verstärkerleistung laut Hersteller ist in der heutigen Ausführung 3.6MW (RMS), aber nur kurzzeitig. [Hinweis am Rande: Bei Audioverstärkern geben die Hersteller gerne wild zusammengrechnete Peak-Leistungen an, die nicht länger als wenige ms lang zu erzielen sind, wenn überhaupt.]
Gespeist wird die Contraption aus Akkus, die 356kW liefern können und ihrerseits von einem 125kVA Generator geladen werden. Es gibt noch Angaben über einen 380V Anschluss, der Peak 608kVA bringen soll.
Über den erzielbaren Schalldruckpegel schweigt sich der Hersteller (und auch alle anderen Quellen) aus.

Hier ist deren YT-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC706XjlNWBwo611iFeLPqrw
 

Ganz allgemein ein paar random Fakten:
Bei 194dB direkt am Lautsprecher ist Ende Gelände, weil dann die Lautsprechermembran ein perfektes Vakuum saugen würden. Aber schon bei 160dB ist Luft als Übertragungsmedium ziemlich nichtlinear. Für Musik ist das dann zunehmend unbrauchbar. Das Guinnessbuch listet für das lauteste Konzert 139dB von 2008. In den letzten 10 Jahren hat sich bei den PA-System aber sehr viel getan, mehr Pegel ist heute ohne weiteres machbar. Aber es gibt auch viele neue Regulierungen. Ich vermute das ist der Grund, warum da am offiziellen Guinnessbuchrekord nicht mehr gerüttelt wird. Da würde man dann ja direkt den offiziell begutachteten Nachweis liefern, dass man die Gesundheit der Zuschauer sträflich riskiert hätte. Das Guinnessbuch hat einige ihrer Rekorde wegen solcher Überlegungen inzwischen blockert.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten, dass 130dB mit guten Ohrstöpsen noch gut auszuhalten ist. Bei etwas, was wohl um die 140dB, vielleicht sogar bis an die 150dB ran gewesen sein muss, kann man sich noch so krasse Ohrstöpsel reinstecken, es ist alles nurnoch ein einziges Gezerre, weil das Gehör ansich komplett verzerrt. Mit Musikgenuss ists da nicht mehr weit her. Bei einsetzendem Bass mit dem Pegel kann man die Zähne weder aufeinander noch auseinander halten. Es ist einfach unangenehm. Kurzum: Kein wunder, dass einige der Leute in dem Video beschließen: Jop, schön für dich, aber ohne mich.

Alter, wie einfach der Boden anfängt zu stauben und sich durch den Druck kurzzeitig Tröpchen in der Luft bilden cool

Kommentare

Ich versteh' das wieder Mal nicht. Musik wird doch mit zunehmender Lautstärke nicht automatisch besser. Ich lausche lieber leiser Musik und versuche, Störgeräusche abzuschalten oder ziehe gleich Kopfhörer an.

Und überhaupt, wer sich dermaßen das Trommelfell in die Gehirnwindungen blasen lässt, soll sein Hörgerät gefälligst aus eigener Tasche bezahlen. wink

Aber die Leistung an sich ist schon nicht schlecht. cool

Geht mir ähnlich. Es gibt Musik, die in einer gewissen Lautstärke schon mehr Spaß macht (finde ich). Aber sowas ist totaler Nonsens. Klar man kann mal kurz zeigen was so geht, aber mit Musik hören hat das doch nichts mehr zu tun.
 

In Ausnahmen. (Konzerte) ist bei mir bei etwa 110dB Schluss. Wenn man sieht was hier für Schalldruckpegel in den Raum geworfen werden kann einem nur schlecht werden. Man bedenke, dass dB Logarithmisch ist. +10dB ist eine Verdoppelung der Lautstärke.

Wie kann irgendwer sich über mehr als einen Bruchteil einer Sekunde mehr als 120dB antun wollen (das entspricht einem Presslufthammer oder einem Chinaböller)?

Zahlen wie 140 (Gewehrschuss z.B.) oder gar 168 will ich mir garnicht vorstellen.

Dazu kommt (jedenfalls bei mir), dass das ganze "vermatscht" bei mir ankommt. Das heißt, ich bin nicht mehr in der Lage, einzelne Instrumente herauszufiltern.

Hmm, naja. Eigentlich sind schon +6dB eine Verdoppelung des Schalldruckes!!!

10dB ist die ampfundene Änderung der Lautstärke.

Eigentlich muss man Lautheit, Lautstärke, Schalldruck unterscheiden:

 

"Doppelte Lautheit = Faktor 2 ist etwa 10 dB mehr empfundener Lautstärkepegel (Psychoakustik)

Doppelte Spannung = Faktor 2 ist 6 dB mehr gemessener Spannungspegel (Schalldruckpegel) ●
Doppelte Leistung = Faktor 2 ist 3 dB mehr berechneter Leistungspegel (Schallintensitätspegel)"
 

Von da gemopst:

http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pegelaenderung.htm

und wozu soll das gut sein???

Hach guck an, das Küchenradio meiner Nachbarn.

Echter Klassiker. Und ich frag mich bis heute wo das war und wie viel Power da dahinter steckte. So wie die Leute flüchten, scheint das mehr als nur in der Magengegend gekitzelt zu haben.

Der Truck in dem Bild ist der Carreta Treme Treme aus Brasilien. Die technischen Details sind wie häufig bei diesen Sachen etwas komplexer/schwammiger:
208 15" Wandler von Spyder + 40 * 10" + 90 * 8". Verstärkerleistung laut Hersteller ist in der heutigen Ausführung 3.6MW (RMS), aber nur kurzzeitig. [Hinweis am Rande: Bei Audioverstärkern geben die Hersteller gerne wild zusammengrechnete Peak-Leistungen an, die nicht länger als wenige ms lang zu erzielen sind, wenn überhaupt.]
Gespeist wird die Contraption aus Akkus, die 356kW liefern können und ihrerseits von einem 125kVA Generator geladen werden. Es gibt noch Angaben über einen 380V Anschluss, der Peak 608kVA bringen soll.
Über den erzielbaren Schalldruckpegel schweigt sich der Hersteller (und auch alle anderen Quellen) aus.

Hier ist deren YT-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC706XjlNWBwo611iFeLPqrw
 

Ganz allgemein ein paar random Fakten:
Bei 194dB direkt am Lautsprecher ist Ende Gelände, weil dann die Lautsprechermembran ein perfektes Vakuum saugen würden. Aber schon bei 160dB ist Luft als Übertragungsmedium ziemlich nichtlinear. Für Musik ist das dann zunehmend unbrauchbar. Das Guinnessbuch listet für das lauteste Konzert 139dB von 2008. In den letzten 10 Jahren hat sich bei den PA-System aber sehr viel getan, mehr Pegel ist heute ohne weiteres machbar. Aber es gibt auch viele neue Regulierungen. Ich vermute das ist der Grund, warum da am offiziellen Guinnessbuchrekord nicht mehr gerüttelt wird. Da würde man dann ja direkt den offiziell begutachteten Nachweis liefern, dass man die Gesundheit der Zuschauer sträflich riskiert hätte. Das Guinnessbuch hat einige ihrer Rekorde wegen solcher Überlegungen inzwischen blockert.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten, dass 130dB mit guten Ohrstöpsen noch gut auszuhalten ist. Bei etwas, was wohl um die 140dB, vielleicht sogar bis an die 150dB ran gewesen sein muss, kann man sich noch so krasse Ohrstöpsel reinstecken, es ist alles nurnoch ein einziges Gezerre, weil das Gehör ansich komplett verzerrt. Mit Musikgenuss ists da nicht mehr weit her. Bei einsetzendem Bass mit dem Pegel kann man die Zähne weder aufeinander noch auseinander halten. Es ist einfach unangenehm. Kurzum: Kein wunder, dass einige der Leute in dem Video beschließen: Jop, schön für dich, aber ohne mich.

Danke, war sehr informativ.

"Für Musik ist das dann zunehmend unbrauchbar." … in der Bunkeranlage in ein paar km Entfernung ging's dann doch.-)

Dafür machen sie halt in Autos weiter:

Falls der Zeitstempel nicht funktionert. Der soll auf 2:06 zeigen.

In Brasilien Careta Treme treme

Alter, wie einfach der Boden anfängt zu stauben und sich durch den Druck kurzzeitig Tröpchen in der Luft bilden cool

Wie kommst du auf die Aussage mit den Tröpfchen?
Mir scheint das ist doch eher alles Staub.

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