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und es liegt bestimmt nicht am verspiegeltem Fenster oO?

 

Die politische Frage sollte sein: Was ist Vögeln im Allgemeinen mehr wert? Und da dieses Verhalten nur bei einem Bruchteil der Vögel zu erwarten ist, kommt man zu dem Schluss: Vögel sollten nicht in Polystyrolboxen aufbewahrt werden.

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und es liegt bestimmt nicht am verspiegeltem Fenster oO?

 

Ich schätze es liegt daran, dass (ungegrillte) Vögel nicht in Essen-to-go-Boxen gehören...

Ein schönes Beispiel, das zeigt, weshalb manche der Meinung sind es ist richtig Freiheiten einschränken zu müssen um die Sicherheit zu erhöhen. 
 

Die Frage ist, was ist dem Vogel mehr Wert? Heiles Genick, dafür in einer Polystyrolkiste hocken oder 3 Sekunden Fliegen in Freiheit mit Chance auf mehr, dafür gebrochener Hals?

Andererseits weiß man halt nicht, ob das auch passiert wäre, wenn er imme in Freiheit gewesen wäre (und nie in der Polystyrolbox). 

Mein Obenstehender Text ist ohne Wertung gemeint. 

Genau sowas sagte einst mein Philo-Lehrer. Das Pferd tauscht seine Freiheit, gegen Sicherheit wenn es sich in die Obhut des Menschen begibt.

Das ein Pferd sich das nicht ausssuchen kann, hatte er aber glaub ich nicht verstanden...

Und kannst du dem Pferd erklären, dass es das beste für es ist, weil es der Pferderat demokratisch entschieden hat?

p.s.: Die Regel deines Lehrers trifft wohl eher nicht auf Sportpferde zu.

Oder daß es das Beste ist und sich der Pferderat DESWEGEN dafür entschieden hat?

Es geht in der Aussage um Gesellschaftsverträge, nicht ums Pferd....Wildpferd (Freiheit) --->Hauspferd (Sicherheit)

Der Mensch als Tier hat einen Teil seiner Freiheit aufgegeben um Sicher zu sein. Regeln und Gesetze ermöglichen das zusammenleben von (fast) allen.

Immo bemerkt mam sehr stark, dass einige dieses nicht sehen. Man möchte alle Vorzüge der Sicherheit aber gleichzeitig seine Freiheit...man kann nicht alles 100% haben. 

Bestes Bsp. ist das die leidige Diskussion um Lockdowns und Masken. Da kann ich nur sagen, wenn man nicht bereit ist die Gesellschaft zu schützen, baut euch eine Hütte im Wald und verzichtet auf die Vorzüge der Sicherheit.

cool schon klar. Es war nicht so ganz ernst gemeint ^^
 

Ganz oder garnicht wäre aber auch keine Lösung. Wir bekommen ja ein gewisses Maß an Sicherheit für ein gewisses Maß an Einschränkungen.

Die Kunst ist es, ein Maß zu finden, bei dem beide Seiten der Medaille so gut wie möglich weg kommen. Nur doof, dass jeder etwas unterschiedlich gewichtet. Und, dass es nicht so leicht ist dieses Maß zu finden und zu halten.

Hältst du das Pferd nur in einer Box istbes besser vor Raubtieren geschützt, aber schlechter vor Bewegungsmangel und Depressionen. Großteils auf einer Koppel mit anderen Pferden ist also ein häufig gewählter Kompromiss. Nur ist das nicht immer so einfach. Und gerade in solchen Zeiten wie diesen wird das deutlich... 

Was ist die Freiheit wert, solche Fensterflächen ohne UV-sichtbare Muster zu gestalten, wodurch der Kater jeden Tag Vogelfutter essen kann?

Original bei IKEA:

Raumatrappe mit Fakefenster (Vorhänge, Fensterkreuze, fast Bodentief aber keine Scheibe). Kind denkt "Oh ein Fenster". Rennt drauf los, Hönde nach vorne und BAM keine Scheibe. Bautz nach vorne mit Gesicht gebremst.

Etwas später: Gleiches Kind in Badabteilung. 2 Duschen mit einer Scheibe getrennt, die nur am Rand durch die Besfestigung erkennbar ist. Kind rennt voll beherzt gegen die Scheibe. BAM mit dem Gesicht gebremst.

IKEA hat sich hier keine Freiheit gegönnt, sondern nicht nachgedacht. Das dürfte hier auch so sein. Hinzu kommt, dass der Vogel eine Fluchtreaktion kombiniert mit plötzlich viel mehr Licht managen musste... Wäre er 100m weiter weg freigelassen worden, wäre das vermutlich nicht passiert.

 

Nicht über die Folgen insbesondere für Andere nachdenken zu müssen ist eine Freiheit, auf die manche Menschen aggressiv bestehen.

Was genau wolltest du mit dem Ikea Beispiel mitteilen? Dass Kinder ihre Welt manchmal haptisch mit dem Gesicht erfahren?

Nö das Kind kann nichts dafür. Genau wie der Vogel. 
 

Scheiben und nicht vorhandene Scheiben sind eben nicht ausreichend kenntlich gemacht, weil Leute nicht nachdenken und nicht weil Leute was gegen Vögel oder Kinder haben und auch nicht, weil man sich "eine Freiheit gönnen" will.

Ich dachte den Kontext habe ich mit:

"IKEA hat sich hier keine Freiheit gegönnt, sondern nicht nachgedacht. Das dürfte hier auch so sein."

deutlich gemacht.

Ich finde der Vergleich hinkt stärker, als das Kind das du im Ikea gestalked hast.

Die Vögel haben keine Chance zu lernen, was ne Scheibe oder sogar verspiegelte Scheibe ist, weil sie beim Erstkontakt meistens sterben und dazu auch wenn sie überleben, kognitiv nicht fähig sind.

Das Kind hingegen hat maximal eine leicht schmerzende Nase, lernt dafür aber peut a peut die Konzepte Glas und Fenster und ein gesundes Misstrauen, was im späteren Leben noch sehr nützlich wird.

Ich denke nicht, dass man Kindern hilft, wenn man sie und alles um sie herum in Watte packt.

Ich hab auch nicht das Kind mit dem Vogel verglichen, sondern den IKEA-Innenarchitekten mit den Verantwortlichen für den Zustand der hier gezeigten Fassade.

Und aus IKEA-Sicht war das nunmal einfach nicht nachgedacht. Das kann auch Erwachsenen passieren und ich hab schon gesehen, wie ein Teil eines Zahnes für immer ade gesagt hat, wärend die rote Suppe die Scheibe runterläuft. Das war zwar schwungvoll und ungeschickt getroffen, aber nichtmal richtig gerannt...

Kinder nicht in Watte packen und so, da bin ich voll bei dir. Hat aber jemand ein schlechtes Einkaufserlebnis ist das nunmal nicht geschftsfördernd. Ob die entsetzte Reaktion drr Eltern oder dritter gerechtfertigt ist oder nicht spielt dabei keine Rolle. Eine fast nicht sichtbare Scheibe mitten in den Raum gestellt ist in einem Einrichtungshaus einfach nicht zu Ende gedacht. 

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