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Tuts auch der Leichtmatrose an der Seite des Bären?

Das Machwerk enthält nebeneinander, im Kreis angeordnet, die immer gleiche Szene, aber zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Abstände sind so gewählt, dass der Plattenspieler innerhalb von 1/30 Sekunde genau einen Szenenaufbau weiterdreht. Wenn man jetzt mit einer Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde filmt, dann befindet sich zu Beginn jedes Bildes die Szene für die Kamera in der gleichen Position, ist aber immer um einen Zeitschritt fortgeschirtten.
Die Kamera, die dieses Video filmt, belichtet jedes der 30 Bilder pro Sekunde relativ lange (geschätzt ~1/100s) und dadurch sieht man einiges an Bewegungsunschärfe. Die Kamera des ins Bild gehaltenen Handies läuft auch mit 30fps, belichtet aber jedes Bild sehr viel kürzer (z.B. 1/1000s). Es entsteht so gut wie keine Bewegungsunschärfe mehr. Die Ausgabe auf dem Bildschirm erfolgt als Einzelbilder, ergo gibt es für die filmende Kamera auf dem Handydisplay auch keine Bewegung zu sehen, die zu Bewegungsunschärfe führen könnte.

Oder etwas anders ausgedrückt: Das Bild, das die Handykamera mit nur 1/1000s Belichtungszeit (und damit ohne Bewegungsunschärfe) geknippst hat, wird auf dem Display für volle 1/30s unverändert angezeigt, die (länger belichtende) Kamera, die dieses Video filmt, hat alle Zeit der Welt (1/30s), das stehende Bild auf dem Handydisplay abzufotografieren.

Also ich hab Sound... aber lohnt nicht wirklich frown

Kommentare

Ist übrigens für dieses Musikvideo von Tim Minchin:

Das making-of Video mit mehr Erklärungen und Hintergrund:

 

Wo wäre jetzt wohl der Erklärbär gerade?

Tuts auch der Leichtmatrose an der Seite des Bären?

Das Machwerk enthält nebeneinander, im Kreis angeordnet, die immer gleiche Szene, aber zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Abstände sind so gewählt, dass der Plattenspieler innerhalb von 1/30 Sekunde genau einen Szenenaufbau weiterdreht. Wenn man jetzt mit einer Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde filmt, dann befindet sich zu Beginn jedes Bildes die Szene für die Kamera in der gleichen Position, ist aber immer um einen Zeitschritt fortgeschirtten.
Die Kamera, die dieses Video filmt, belichtet jedes der 30 Bilder pro Sekunde relativ lange (geschätzt ~1/100s) und dadurch sieht man einiges an Bewegungsunschärfe. Die Kamera des ins Bild gehaltenen Handies läuft auch mit 30fps, belichtet aber jedes Bild sehr viel kürzer (z.B. 1/1000s). Es entsteht so gut wie keine Bewegungsunschärfe mehr. Die Ausgabe auf dem Bildschirm erfolgt als Einzelbilder, ergo gibt es für die filmende Kamera auf dem Handydisplay auch keine Bewegung zu sehen, die zu Bewegungsunschärfe führen könnte.

Oder etwas anders ausgedrückt: Das Bild, das die Handykamera mit nur 1/1000s Belichtungszeit (und damit ohne Bewegungsunschärfe) geknippst hat, wird auf dem Display für volle 1/30s unverändert angezeigt, die (länger belichtende) Kamera, die dieses Video filmt, hat alle Zeit der Welt (1/30s), das stehende Bild auf dem Handydisplay abzufotografieren.

Das is nich blöd, Hein.

irgendwas mit Physik

... und zwar der stroboskopische Effekt

Also ich hab Sound... aber lohnt nicht wirklich frown

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