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30.08.2020
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iNW-LiVE Daily Gif-Dump #300820

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Umherfliegende Teile z.B. durch kickback.

Spaltkeil und Spanhaube sind elementar wichtig.

Spannungen im Holz können dazu führen, dass sich hinter dem Sägeblatteintritt der Schnittspalt wieder verengen will. Dann klemmt das Holz hinten das Sägeblatt zusammen (dagegen der Spaltkeil) und wird nach oben und dann nach vorne beschleunigt (gegen das Anheben hilft die Spanhaube). Wird ein Parallelanschlag verwendet kann es nur zu einer Seite Platz gewinnen und bekommt noch etwas drehung dazu. 

Am häufigsten werden aber kleine Teile und schmale leisten zu geschossen. Z.b. wenn am Parallelanschlag gearbeitet wird und dieser falsch eingestellt ist (er muss zurückgezogen sein, damit das Schnittgut hinten Platz hat und nicht zwischen Sägeblatt und Anschlag verkanten kann. Baustellensägen können das nicht und sind daher oft hinten etwas vom Blatt weg eingestellt. Viele denken dass der Anschlag Parallel zum Blatt sein muss und "korrigieren" das. Sie vergessen, dass der Eigentliche Schnitt nur vorne Punktuell passiert.)
Auch die falschen oder falsch verwendeten Schiebehilfen können bei kleinen Teilen schnell in das Sägeblattgeraten und wenn sie hinten oder oben auf das Sägeblatt kommen können diese schnell weggerissen werden und umherfliegen.

Keine Frage so ein Sicherheitssystem ist gut. Aber es gibt schon Systeme die weniger schaden anrichten und reagieren, bevor die Hand am Blatt ist. 
Es bleibt aber wichtig alle anderen Sicherheitsregeln zu beachten.

 

Edith: Mit Schiebehilfe und korrekt eingestellter Spanhaube kann man eh fast garnicht mehr in das Segeblatt geraten.

Das darf nur als ontop feature betrachtet werden, sollte einen aber nicht in falscher Sicherheit wiegen.

In das Würstchen, wie es scheint.

Kommentare

: ... Sekt! coolsurprise

für Fluß- und Seekrebse sicherlich.

Mit mehr Pixeln und Erklärungen: https://www.isnichwahr.de/r321488-so-wirkt-sich-schnelles-bremsen-aus.html

Das Sawstop-System täuscht allerdings eine viel zu große Sicherheit vor.

Die wenigsten Verletzungen an Kreissägen sind Schnitte in den Finger.

Sondern?

Ich rate: Splitter in die Augen? Sägestaub in der Lunge? Gehörschäden? Umherfliegendes Material?

Fas Forum ist gemein, wenn die Antwort nach dem Posten auftaucht.

Umherfliegende Teile z.B. durch kickback.

Spaltkeil und Spanhaube sind elementar wichtig.

Spannungen im Holz können dazu führen, dass sich hinter dem Sägeblatteintritt der Schnittspalt wieder verengen will. Dann klemmt das Holz hinten das Sägeblatt zusammen (dagegen der Spaltkeil) und wird nach oben und dann nach vorne beschleunigt (gegen das Anheben hilft die Spanhaube). Wird ein Parallelanschlag verwendet kann es nur zu einer Seite Platz gewinnen und bekommt noch etwas drehung dazu. 

Am häufigsten werden aber kleine Teile und schmale leisten zu geschossen. Z.b. wenn am Parallelanschlag gearbeitet wird und dieser falsch eingestellt ist (er muss zurückgezogen sein, damit das Schnittgut hinten Platz hat und nicht zwischen Sägeblatt und Anschlag verkanten kann. Baustellensägen können das nicht und sind daher oft hinten etwas vom Blatt weg eingestellt. Viele denken dass der Anschlag Parallel zum Blatt sein muss und "korrigieren" das. Sie vergessen, dass der Eigentliche Schnitt nur vorne Punktuell passiert.)
Auch die falschen oder falsch verwendeten Schiebehilfen können bei kleinen Teilen schnell in das Sägeblattgeraten und wenn sie hinten oder oben auf das Sägeblatt kommen können diese schnell weggerissen werden und umherfliegen.

Keine Frage so ein Sicherheitssystem ist gut. Aber es gibt schon Systeme die weniger schaden anrichten und reagieren, bevor die Hand am Blatt ist. 
Es bleibt aber wichtig alle anderen Sicherheitsregeln zu beachten.

 

Edith: Mit Schiebehilfe und korrekt eingestellter Spanhaube kann man eh fast garnicht mehr in das Segeblatt geraten.

Das darf nur als ontop feature betrachtet werden, sollte einen aber nicht in falscher Sicherheit wiegen.

Hier übrigens ne Doktorarbeit zum Thema Handverletzungen durch Tischkreissägen. Seite 27 ist ne schöne Tabelle.
Kickback ist ganz vorne mit dabei, aber ganz groß sind auch Führen des Materials, kleine Abschnitte sägen wollen, Schutzkleidung, die sich verfängt und Gegenstände übers Sägeblatt reichen. Soweit ich das interpretiere wurde in 104 von 114 Fällen die Hand ins Sägeblatt gezogen/geschoben. Ob der Hauptschaden aber durch die Sägeblattrotation verursacht wurde oder von der beschleunigenden Kraft vorher geht nicht eindeutig daraus hervor.

https://epub.ub.uni-greifswald.de/frontdoor/deliver/index/docId/1764/file/diss_hecht_juliane.pdf

Daher Säge ich immer Nackt und schiebe mit dem penis, laut Statistik kann da garnichts passieren.

Danke für den Link.
Das ist zum einen interessant, zum Anderen hat die Studie einen allgemeinen Titel, erklärt aber in Kapitel 3.1, dass nur Handverletzungen analysiert wurden (n=114 sind alles Handverletzungen) Und auch nur, wenn sie in der Uniklinik Greifswald stationär behandelt wurden.

Weiter oben zeigt eine Tabelle, dass 32,7% Handverletzungen und der Rest auf andere Körperteile verteilt ist. 
Untersucht wurden deutlich mehr private Verletungen als Berufliche, ohne aufzuzeigen in wieviel Fällen die Schutzmechanismen manipuliert oder entfernt wurden.

Außerdem fehlt mich, wieviele Verletzngen an mobilen Kreissägen und wieviele an Formatkreissägen aufgetreten sind.

Ich habe auch nicht alles gelesen aber zu ein paar deiner Punkte war mir doch etwas in Erinnenrung geblieben:
Zu den privaten vs. bruflichen Verletzung stand dort irgendwo etwas. Das soll sich vorallem darin begründen, dass die Privatleute keine Sicherheitseinweisung hatten, weniger Erfahrung haben, ihre Geräte seltener nutzen, die Geräte älter sind, ältere Geräte den neueren Sicherheitsvorschriften nicht genügen und schlechter gewartet werden. Dadurch sind im privaten Umfeld die Unfälle die handchirurgische Maßnahmen nötig machen häufiger.
22 Sägen waren übrigens Eigenbauten (!), 92 komerzielle Geräte.
97 Fälle hatten Schutzvorrichtungen, 15 haben sie selbst entfernt, zwei hatten von Anfang an keine. Schutzbekleidung haben nur 64 Personen getragen. Aufgschlüsselt in welche Schutzvorrichtungen isses leider nicht (oder ich habs nicht gesehen), aber nunja, man kann nicht alles haben.

In das Würstchen, wie es scheint.

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