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Das Resultat völliger Selbstüberschätzung oder unverantwortlicher Guides. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Was hat dieser Mensch dort zu suchen? Ich hab das selbst mal an einem Klettersteig erlebt. Ich durfte knapp 2 Stunden blöd in der Wand rumhängen, weil ein Schüler einer Schulklasse werder vor, noch zurück kam. Ich weiß nicht wie es ausgegangen ist, weil ich irgendwann überholen konnte. Aber ich bekomme die Kriese, wenn ich sowas sehe. Was denken sich die Verantwortlichen? oder die Person selbst? Das ist halt einfach kein Spielplatz, aber irgendwie meint gerade jeder, in die Berge gehen zu müssen um seine Grenzen auszoloten bzw. wie in diesem Video schön zu sehen, zu überschreiten.

Wenn das das Einzige ist, was du aus meinem Kommentar heraus liesst, tut es mir leid. Um das Warten an sich geht es mir nämlich garnicht, wobei damit verbunden auch für mich ein erhöhtes Risiko einhergeht. Mir geht es generell darum, dass mit so einem Verhalten das Wohlergehen aller Beteiligten riskiert wird. Ich will nicht dabei zusehen müssen, wie jemand mit dem Kopf an die Felswand klatscht, weil er sein persönliches Limit überschritten hat und ich glaube, das will auch kein Guide verantworten. Die Aussage, wie du sie Formulierst, ist natürlich fehl am Platz. Aber meiner Meinung nach MUSS man bei solchen Aktivitäten die Leute darauf Aufmerksam machen, was sie erwartet und abklären, ob sie so einer Herausforderung gewachsen sind. 

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Naja zumindest mit der Schulklasse unterschätzet du aber massiv, den Gruppenzwang der von Klasse und Lehrer ausgeht. Der führt schnell dazu das Leute sich selbst überschätzen, oder eben Dinge machen die sie eigentlich nicht wollen/können. Ich habe live beim eigentlich harmlosen Bierkasten klettern erleb, wie eine absolut harmlose Situationwegen wegen Gruppenzwang, in Sekunden völlig eskaliert.
Einer der Mitschüler wollte erst nicht mitmachen. Wurde aber von Lehrern, Schülern und Herbergspersonal überredet, zumindest ein paar Kästen zu Stapeln und zu erklimmen. Der Schüler war gerade mit zittern Füssen auf Kasten zwei/Drei gekommen als er mental zusammenbrach. Er hat losgeheult als wäre der Teufel persönlich hinter ihm her und hatte sich total verkrampft. Der kleine Turm stütze darum hin natürlich ein, und der Schüler hing wimmernd in Fötus Haltung 1m - 1,5m über den Boden den Sicherungseilen. Von ihm war nur Schluchzend zu hören: „ich will das nicht, ich kann das nicht“. Dabei hielt er die oberste Kiste krampfhaft fest. Es dauert ein paar Sekunden die umgefallen Kisten beiseite zu Räumen und den Schüler auf den Boden zu lassen. Es dauert fast 20 Minuten bis die Schüler danach wieder ansprechbar war, die Schmach saß natürlich im Anschluss um so tiefer. Zum Glück gab es damals keine Handys und er wurde nicht im Anschluss In der Schule gehänselt deswegen. Aber die Klassenfahrt war für ihn gelaufen…

Ich unterschätze Gruppenzwang keineswegs. Hab ich selbst schon oft genug gesehen oder selbst erfahren. In deiner geschilderten Situation ist das natürlich ein schmaler Grat zwischen ´jemanden ermutigen, über die eigenen Grenzen hinaus zu wachsen´ und ´die persönlichen Grenzen zu übergehen´. Das hat der Lehrer aber wohl nicht kommen sehen. Man muss aber auch sagen, dass diese Situation nicht wirklich eine reale Gefahr darstellt. Da ist man als Lehrer vielleicht eher dazu geneigt, einen Schüler "anzustupsen". Wenn es dann aber um Situationen geht, die wirklich lebensgefährlich sein können, wird jeder Lehrer 10 Mal überlegen, ob er jemanden zu etwas ermutigt, wovon er weiß, dass diese Person das nicht will. Das kann nämliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. 

Was auf subjektiver Ebene empfunden wird, ist aber natürlich eine ganz andere Geschichte. Armer Schüler :(

Okay, das bringt nochmal etwas Licht ins Dunkel. Wobei ich insofern bei meiner Haltung bleibe, dass Profis da einfach noch ein bisschen extra Verantwortung haben. Wie in jedem anderen Bereich auch. Mein Fahrlehrer meinte immer, dass man ständig mit der Idiotie von anderen rechnen muss. Hat er recht, finde ich. Auch, wenn man dabei die eigene Idiotie nicht vergessen sollte, aber das nur am Rande. Heißt für mich aber, dass ich im Vorfeld damit rechne, dass jemand sich nicht optimal verhält

Klar, ganz auszuschließen ist das nie und hast absolut recht damit, dass man hier die Situation nicht richtig einschätzen kann. Daher will ich auch nicht IHM absprechen sowas zu tun. Aber es ist generell ein Problem, dass sich Menschen am Berg überschätzen und das auch nicht selten mit dem Leben bezahlen.

Oder aufgrund ihrer Selbstüberschätzung das Leben der Bergwacht gefährden. Denn die Bergrettung ist zwar ihr Job, aber dennoch gefährlich.

Beides für sich genommen richtig. Also, Gefahr auf dem Berg unterschätzen und Bergwacht gefährden. Aber weder für das Gif noch in der Geschichte von NeX relevant. Insofern ein gemeines Minus von dir ;)

Kann die Reaktion sehr gut verstehen, ich würde kreischen wie ein Weib wenn ich sowas täte.

Aber ich würde mich gar nicht auf so einen Drahtseilakt einlassen, weil ich wüßte, dass ich kreische, also selbst dran schuld.

 

Ist kreischen wie ein Weib eigentlich noch politisch korrekt oder darf man das auch nicht mehr sagen ?

kreischen wie ein Weib  = diverse Laute von sich geben

Kann die Reaktion sehr gut verstehen, ich würde diverse Laute von mir geben wenn ich sowas täte ??? yes

Geht doch runter wie Öl. Was hast du denn?

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