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nein haben sie nicht....
die haben zwar mit Laser was dran projeziert, aber leider nicht dieses Bild

https://www.presseportal.de/pm/6343/4596505
https://media.greenpeace.org/shoot/27MDHUQBWK2#/SearchResult&STID=27MDHUQBWK2&VBID=27MDQ581B3LI

P.S. es geht um das Atomkraftwerk Philippsburg
 

Ich habe mir die Bilder von der Greenpeaceseite in der höchsten Auflösung heruntergeladen. Was wirklich erstaunlich ist: Der Schiftzug ist nich um einen einzigen Pixel krumm oder schräg. So gerade habe ich noch nie eine Kamera aufgestellt. Auf dem einem Bild geht ein weißer Kasten mit Schriftzug "#KEINGELDFUERGESTERN" über die komplette Breite  der Projektion. Nicht einen Pixel schräg, nicht einen Pixel verzerrt. Und das obwohl die Lichtsrahlen in der Luft deutlich machen, dass die Kamera an anderer Stelle steht als der Projektor. Sie müssten das zu porjezierenden Bild also auf die Turmgeometrie und den Kamerastandort angepast haben. Was unwahrscheinlich und aufwändig ist. Und warum sollte man das tun? Die Message kommt auch mit leicht verzerrtem Text rüber. Wäre die Kamera direkt beim Projektor, würde sich das mit der Anpassung erübrigen, dann sähen aber die Strahlen in der Luft anders aus.

Ich habe bereits ähnliche Installationen fotografiert (z.B. Berlinleuchtet oder den Laser über Berlin Adlershof, als es ihn noch gab) und kann daher sagen, dass man von den Strahlen fast garnichts sieht, wenn man in die Richtung der Projektionsfläche fotografiert und die Projektion nicht _komplett_ überbelichtet. Lichtstreuung passiert hauptsächlich in Vorwärtsrichtung, ist also nur sichtbar, wenn man "entgegen dem Strahl", sprich in Richtung Projektor fotografiert. Es wird extrem wenig vom Strahl direkt zurückreflektiert. Außerdem entsteht auf diese Distanz durch die Streuung eine kleine Halo um scharfe Kontraste im Bild. Auch die sehe ich auf dem Bild nicht. Im Gegenteil: zwischen den Textzeilen ist der Turm sogar etwas dunkler als an anderen Stellen. In meiner Einschätzung spricht daher vieles dafür, dass die Projektion nachträglich in die Bilder eingefügt wurde.

Aber andererseits: Warum um alles in der Welt sollte man das faken?! Man kann sich ohne weiteres in die Gegend stellen und für diverse Minuten, wenn nicht gar länger, umherprojezieren, bevor jemand ankommt und das unterbindet. Für ein paar Fotos reicht die Zeit ganz locker aus.

Kommentare

Greenpeace ist so ein durchsiffter Haufen Hippie-Vollpfosten deren Hauptaufgabe nerven ist.
Die wenigsten Aktionen haben einen Sinn und konstruktive Lösungsvorschläge gibts auch keine.

nein haben sie nicht....
die haben zwar mit Laser was dran projeziert, aber leider nicht dieses Bild

https://www.presseportal.de/pm/6343/4596505
https://media.greenpeace.org/shoot/27MDHUQBWK2#/SearchResult&STID=27MDHUQBWK2&VBID=27MDQ581B3LI

P.S. es geht um das Atomkraftwerk Philippsburg
 

Ich habe mir die Bilder von der Greenpeaceseite in der höchsten Auflösung heruntergeladen. Was wirklich erstaunlich ist: Der Schiftzug ist nich um einen einzigen Pixel krumm oder schräg. So gerade habe ich noch nie eine Kamera aufgestellt. Auf dem einem Bild geht ein weißer Kasten mit Schriftzug "#KEINGELDFUERGESTERN" über die komplette Breite  der Projektion. Nicht einen Pixel schräg, nicht einen Pixel verzerrt. Und das obwohl die Lichtsrahlen in der Luft deutlich machen, dass die Kamera an anderer Stelle steht als der Projektor. Sie müssten das zu porjezierenden Bild also auf die Turmgeometrie und den Kamerastandort angepast haben. Was unwahrscheinlich und aufwändig ist. Und warum sollte man das tun? Die Message kommt auch mit leicht verzerrtem Text rüber. Wäre die Kamera direkt beim Projektor, würde sich das mit der Anpassung erübrigen, dann sähen aber die Strahlen in der Luft anders aus.

Ich habe bereits ähnliche Installationen fotografiert (z.B. Berlinleuchtet oder den Laser über Berlin Adlershof, als es ihn noch gab) und kann daher sagen, dass man von den Strahlen fast garnichts sieht, wenn man in die Richtung der Projektionsfläche fotografiert und die Projektion nicht _komplett_ überbelichtet. Lichtstreuung passiert hauptsächlich in Vorwärtsrichtung, ist also nur sichtbar, wenn man "entgegen dem Strahl", sprich in Richtung Projektor fotografiert. Es wird extrem wenig vom Strahl direkt zurückreflektiert. Außerdem entsteht auf diese Distanz durch die Streuung eine kleine Halo um scharfe Kontraste im Bild. Auch die sehe ich auf dem Bild nicht. Im Gegenteil: zwischen den Textzeilen ist der Turm sogar etwas dunkler als an anderen Stellen. In meiner Einschätzung spricht daher vieles dafür, dass die Projektion nachträglich in die Bilder eingefügt wurde.

Aber andererseits: Warum um alles in der Welt sollte man das faken?! Man kann sich ohne weiteres in die Gegend stellen und für diverse Minuten, wenn nicht gar länger, umherprojezieren, bevor jemand ankommt und das unterbindet. Für ein paar Fotos reicht die Zeit ganz locker aus.

Ist das realistisch? Sieht nach Photoshop aus. Aus der Distanz diese Schärfe, keine Krümmung?

Schärfe ist richtig, wenn "Laser". Krümmung weiß ich nicht, aber wenn man weiß, daß man was Zylindrisches anleuchtet, könnte man's berechnen.

keine Ahnung... aber auf jeden Fall haben sie keine Simpsons-Szene drauf projeziert

Sind die Bilder von der Greenpeace-Seite echt? Wenn die Schrift so auf die Türme geworfen worden währe, müsste sie doch durch die Rundung verzert gewesen sein, oder?

Auf deren Bilder ist die Schrift aber immer perfekt gerade...

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