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27.03.2019
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iNW-LiVE Morning Picdump #270319

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Top Kommentare

Sorry, aber deinen Beitrag muss ich mal zerpflücken, denn den Vorwurf 'sachlich-inhaltliche Argumente mit ahnungslosen Gebrabbel abzuwerten' kann ich dir womöglich zurück geben.

Nehmen wir mal an durch die Reform kommen Uploadfilter. Aktuell weiß bei großen Datenmengen niemand um eine andere Möglichkeit als die Prüfung der Uploads automatisiert zu filtern.
Die "Freiheit im Netz" ist dann bedroht, wenn ein schlecht funktionierender Algorithmus automatisiert mehr Inhalte filtert, als rechtlich tatsächlich gefiltert werden sollten. Denn wann ein Zitat oder eine Parodie unzulässig sind beschäftigt heutzutage schon regelmäßig Gerichte, es wäre utopisch zu glauben ein Alhorithmus könnte dies selbständig zuverlässig. Die Löschung/Blockade eines Uploads kann von einer Plattform mit Verweis auf die AGBs geschehen, sodass man als Privatperson noch nicht mal einen Hebel hat um effektiv zu widersprechen.

Also kurz und knapp:
Wenn ein Inhalt falsch gefiltert wird bin ich in meiner Freiheit mich zu äußern eingeschränkt.
Je nach Form des Inhalts in der Meinungsfreiheit oder Kunstfreiheit.

Wenn in einer dazu nötigen Filter-Datenbank dann noch unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Terror oder 'schwerster Straftaten' weitere zu blockende Inhalte verankert werden, die von staatlichen Institutionen oder Geheimdiensten definiert werden, dann ist der Katzensprung zur staatlichen Zensur in Null komma hastenichgesehn vollzogen.
Da möchte ich noch daran erinnern, dass in diversen Ländern (zB Saudi-Arabien) Regierungskritiker und Menschenrechtler schon heute als Terroristen betitelt werden.

 

Jetzt haste hier von mir mal ein sachlich-inhaltliches Argument gegen speziell Artikel 13/17 der Reform bekommen.
Darauf darfste jetzt gerne ohne 'abwertendes ahnungsloses Gebrabbel' antworten. Zudem wüsste ich gerne welches Argument denn bisher abgewertet wurde. Die "Kritiker" stimmen ja großteils mit den Artikeln der Reform überein. Lediglich einzelne Artikel stehen in der Kritik.

Ich sehe das Problem viel mehr in die Richtung, dass es nur noch Seiten mit user-generiertem content geben wird, die sich die lizenzierung eines upload-filters leisten können. 

da beginnt es schon beim kleinen kochrezepte-forum, das so gut wie keine einnahmen hat, oder irgendwelche spezialisierten seiten wie eine motorradtouren-seiten, auf der user was hochladen können bis zu offen diskussionsforen über politik - ohne upload-filter gibts die seite nicht, bzw. überlegt sich jeder das ganze 2x, ob er sich das antun will. Und damit sehe ich die freiheit im internet bedroht. 

Google und facebook haben eh kein Problem mit dem upload. die haben know-how und infrastruktur dafür.

user-generierten content wird es mit der jetzigen regelung und wenn man sie streng auslegt, bloss noch auf konzernseiten geben. auch daverl kann sich bald einen plan b ausdenken und nicht länger sein täglichen champagner-bad nehmen oder seinen ferrari volltanken, finanziert von unseren klicks.

Kommentare

Ich bin absoluter Gegner von Upload-Filtern, aber

zeigt mal wieder hervorragend wie wenig sich die Leute um Urheberrechte scheren. Den Postillion mit nem Link zu unterstützen ist doch nicht zuviel verlangt? https://www.der-postillon.com/2019/03/uploadfilter-eu.html

Naja da will halt jemand den Live-Bereich füllen, find ich grundsätzlich erstmal gut. Aber prinzipiell hast du recht.

Völlig am Thema vorbei. Betroffen sind davon ja die Seitenebetreiber, nicht die User.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Falsch alle sind betroffen!

Öhm, eine Abmahnwelle wird eintreten, die die ohnehin überlasteten Gerichte beschäftigen wird (Das ein Großteil der Aufgaben bzgl. Art.13 an diverse Gerichte übertragen wird, wurde schon so von Seiten der Politik bestätigt). Durch die Welle werden sämtliche Betreiber erst einmal alle Schnittstellen einschränken. Damit sind dann nicht nur die großen Betreiber, also die, die wenigstens die finanziellen Mittel hätten dagegenzuwirken, betroffen.

Vor Wochen wurde der Artikel schon dahingehend angepasst, dass nur noch von "Mitteln" statt von technischen bestehenden Lösungen gesprochen wird. Diese Wischiwaschi-Formulierung öffnet Tür und Tor für Anwälte. Dadurch wird auf längere Zeit das Angebot stark eingeschränkt sein und später auf in überschaubarem Rahmen bei wenigen Anbietern verfügbar sein. Das betrifft dann nich nur irgendwelche Memes...

Richtig, es ist so schade wieviele "Kritiker" die sachlich-inhaltlichen Argumente abwerten mit ihrem ahnungslosen Gebrabbel. Die tun immer so, als ginge es um die Freiheit im Netz, während sie bloss Schiss haben, dass man sie jetzt irgendwie doch beim Streamen von 08/15 Serien schnappen wird. Soll ja echt Tageszeiten geben, wo "How I met your Mom" grad mal nicht "offiziell" läuft.

Sorry, aber deinen Beitrag muss ich mal zerpflücken, denn den Vorwurf 'sachlich-inhaltliche Argumente mit ahnungslosen Gebrabbel abzuwerten' kann ich dir womöglich zurück geben.

Nehmen wir mal an durch die Reform kommen Uploadfilter. Aktuell weiß bei großen Datenmengen niemand um eine andere Möglichkeit als die Prüfung der Uploads automatisiert zu filtern.
Die "Freiheit im Netz" ist dann bedroht, wenn ein schlecht funktionierender Algorithmus automatisiert mehr Inhalte filtert, als rechtlich tatsächlich gefiltert werden sollten. Denn wann ein Zitat oder eine Parodie unzulässig sind beschäftigt heutzutage schon regelmäßig Gerichte, es wäre utopisch zu glauben ein Alhorithmus könnte dies selbständig zuverlässig. Die Löschung/Blockade eines Uploads kann von einer Plattform mit Verweis auf die AGBs geschehen, sodass man als Privatperson noch nicht mal einen Hebel hat um effektiv zu widersprechen.

Also kurz und knapp:
Wenn ein Inhalt falsch gefiltert wird bin ich in meiner Freiheit mich zu äußern eingeschränkt.
Je nach Form des Inhalts in der Meinungsfreiheit oder Kunstfreiheit.

Wenn in einer dazu nötigen Filter-Datenbank dann noch unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Terror oder 'schwerster Straftaten' weitere zu blockende Inhalte verankert werden, die von staatlichen Institutionen oder Geheimdiensten definiert werden, dann ist der Katzensprung zur staatlichen Zensur in Null komma hastenichgesehn vollzogen.
Da möchte ich noch daran erinnern, dass in diversen Ländern (zB Saudi-Arabien) Regierungskritiker und Menschenrechtler schon heute als Terroristen betitelt werden.

 

Jetzt haste hier von mir mal ein sachlich-inhaltliches Argument gegen speziell Artikel 13/17 der Reform bekommen.
Darauf darfste jetzt gerne ohne 'abwertendes ahnungsloses Gebrabbel' antworten. Zudem wüsste ich gerne welches Argument denn bisher abgewertet wurde. Die "Kritiker" stimmen ja großteils mit den Artikeln der Reform überein. Lediglich einzelne Artikel stehen in der Kritik.

Das ist total übertrieben. Es wird keine Zensur geben wie in Saudi, denn, es wird dir ja nicht verboten deine Meinung preis zu geben, nur vielleicht nicht auf öffentlichen Portalen.

Es nimmt dir niemand das Recht, deine eigene Website zu hosten. Dort kannst du dann hochladen was du willst. Ob du dann dem Urheberrecht genüge tust, steht ja auf einem anderen Papier. Aber bitte, übertreib es nicht und argumentiert mit Zensur. Es fehlt vielleicht die bequeme Plattform, aber das ist auch die einzige Einschränkung deiner "Freiheit" (Bequemlichkeit)

Natürlich wird es keine Zensur wie in Saudi Arabien geben. Aber was ist denn das für eine Argumentation? "Ist ja alles halb so wild, lass die doch machen, mich betrifft es ja (vorerst) nicht."

Du meinst ich darf mich weiter ungefiltert äußern wenn
* ich das nicht auf Plattformen mache wo es viele Menschen lesen könnten
* ich dafür selbst eine Webseite hoste (Kosten und Aufwand als Hürde)

Ja, streng genommen ist meine Meinung dann nicht zensiert, aber der Effekt ist der gleiche.... eigentlich sogar noch schlimmer, da die Politik dann sagen kann "Neee, bei uns gibts keine Zensur, wir haben Meinungsfreiheit!"

Das ist etwa wie wenn sich die CDU hinstellt und sich zum großen Bürgerrechtler aufschwingt indem sie verkünden, dass das Wort "Uploadfilter" jetzt ja gar nicht mehr in der Richtlinie steht. Das stimmt dann zwar, ist effektiv aber trotzdem anders.

Bzgl "Das ist total übertrieben": Ja, das ist es aktuell noch. Aber ich sehe die Schwelle zum Missbrauch massiv herabgesenkt. Es werden sich immer gute Gründe finden lassen warum unbedingt politisch/gesellschaftlich brisante Inhalte auch gefiltert werden sollen. Dafür muss nur der nächste Anschlag geschehen und schon wird alles durchgewunken ohne sich bewusst zu machen wie schnell wieder ein Stück Freiheit ausverkauft wurde...

Ne Leute das Thema entgleitet. Es geht ums Urheberrecht. Du kannst auch außerhalb deiner eigenen Plattform deinen Senf von dir geben. Nur darfst du da kein geschütztes Material einbauen.
Benutze also Hashtags um das Thema zu verknüpfen. Du wirst in deiner Freiheit deine Meinung zu äußern nicht beschnitten. Das verstehen viele einfach nicht.

Das Argument "Es geht ums Urheberrecht" wird immer wieder von Befürwortern verwendet, was ja auch stimmt, aber an den Kritikpunkten völlig vorbei geht und sich diesen damit entzieht. Die Kritik ist nicht an die Urheberrechtsreform selbst gerichtet, sondern an die Form der Ausgestaltung.

Es stellt sich die Frage in wie weit sich für wen die Lage ändert und welche Folgerungen sich ergeben. Ergeben sich Kollerteralschäden, die durch alternative Formulierungen oder andere Konzepte vermieden werden können? So, dass die Urheber trotzdem eine ordentliche Vergütung erhalten.

Die wahrscheinlich unumgänglichen Uploadfilter sind ja nicht das primäre Ziel zur besseren Vergütung, sondern lediglich ein angedachtes Werkzeug um festzustellen wann welcher Urheber eine Vergütung zu erhalten hat, bzw ohne Vergütung keine Veröffentlichung stattfindet.

Der Knackpunkt an der Sache ist nun, dass dieses Werkzeug einfach nicht zuverlässig funktioniert. Der Stand der Technik gibt das absehbar nicht her. Soweit ich es mitbekommen habe stuft das Filtersystem von Youtube die hochgeladenen Videos auch nach wie vor mehr schlecht als recht ein ... und das ist aktuell das beste was wir haben, von DEM Tech-Giganten schlechthin.
Genau hier kollidiert dann der zu simple Gedanke der Richtlinie mit der Realität und fordert Kollerteralschäden.

Wenn ein Filter zwar unpräzise arbeitet, aber eine Plattform kein Bußgeld riskieren will, dann wird sie die Filter tendentiell mehr als zu wenig blocken lassen, also die Stellschrauben im Algorithmus restriktiver einstellen. Insbesondere Inhalte, die nahe an geschützten Inhalten sind wie Zitate, Parodien oder Aufzeichnungen mit geschützten Elementen im (nebensächlichen) Hintergrund haben dann schlechte Chancen durchzukommen obwohl es sich dabei um völlig legale Inhalte handelt.

Dann muss man sich die Frage stellen ob diese Problematik tatsächlich so unwichtig ist, als dass man nicht auch über alternative Konzepte nachdenken sollte, die nicht solche Kollateralschäden mit sich ziehen und dabei nicht auch noch potentielle Überwachungsstrukturen etablieren.

 

Bottomline nochmal:

Ja es geht ums Urheberrecht und der Witz dabei ist, dass das doch gar nicht der Kritikpunkt ist.

Ich kann es nicht nachvollziehen. Was sollen die Filter denn können? Shazam z.B. arbeitet sehr gut. Aber ich singe halt selten Songs von Künstlern nach, wenn ich hier mit euch über die Welt fachsimpeln.
Und ich nutze auch sehr selten einen Videoupload und schneide dort regelmäßig Szenen aus Kinofilmen oder dem ZDF MoMa mit rein.
Alles was ihr kritisiert sehr ihr in eurer Glaskugel. Ihr scheint ja zu wissen,wie das Netz dann aussieht.
Ich kenne heute noch Seiten, da wird ein Kommentar erst freigeschaltet, nachdem ein admin ihn gelesen hat. Diese Seiten funktionieren doch super, die verschwinden nicht. Die brauchen keinen Filter.
Und wie Youtube und Co das regeln steht noch in den Sternen. Fakt ist, die verdienen mit user-content Geld. Die werden nicht auf Teufel komm reich zensieren wollen. Also lass die doch erstmal an einer Lösung arbeiten und lass deine Glaskugel reparieren.

Ich weiß nicht woher ich den Link habe. Es kann gut sein, dass ich ihn hier gesehen habe, evtl. sogar von dir?

Auf jeden Fall dokumentiert der Artikel, wie die Entwicklung Richtung "Überwachunsstaat" voranschreitet, ich finde es ziemlich schockierend. Passt ganz gut zu "das ist doch total übertrieben":

https://netzpolitik.org/2018/wie-man-in-69-jahren-einen-ueberwachungsstaat-aufbaut/

Ich sehe das Problem viel mehr in die Richtung, dass es nur noch Seiten mit user-generiertem content geben wird, die sich die lizenzierung eines upload-filters leisten können. 

da beginnt es schon beim kleinen kochrezepte-forum, das so gut wie keine einnahmen hat, oder irgendwelche spezialisierten seiten wie eine motorradtouren-seiten, auf der user was hochladen können bis zu offen diskussionsforen über politik - ohne upload-filter gibts die seite nicht, bzw. überlegt sich jeder das ganze 2x, ob er sich das antun will. Und damit sehe ich die freiheit im internet bedroht. 

Google und facebook haben eh kein Problem mit dem upload. die haben know-how und infrastruktur dafür.

user-generierten content wird es mit der jetzigen regelung und wenn man sie streng auslegt, bloss noch auf konzernseiten geben. auch daverl kann sich bald einen plan b ausdenken und nicht länger sein täglichen champagner-bad nehmen oder seinen ferrari volltanken, finanziert von unseren klicks.

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