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Die Ausbildung zum A-Schein kostet etwa 1500-2000 €, eine ordentliche, gebrauchte Ausrüstung (Gleitschirm und Gurtzeug gebraucht, Rettungsfallschirm neu) etwa 2000-2500 €, die laufenden Kosten (ohne Reisekosten) taxiere ich bei mir auf etwa 300-400 € / Jahr (der Schirm muss alle zwei Jahre einer Überprüfung unterzogen (150 €), der Rettungsfallschirm mind. einmal im Jahr neu gepackt (40 €) und ab und an Zubehör (Schuhe, Bekleidung, Helm, Funkgerät, was halt so anfällt) nachgekauft werden). Manche brauchen nach einem Jahr einen neuen Schirm (wohnen meist in den Alpen und fliegen wannimmer es geht), andere kommen mit ihrem einige Jahre hin.
Es werden Kompaktkurse angeboten, in denen man in ein paar Wochen zum Schein gelangen kann, meine Ausbildung hat jedoch über ein Jahr gedauert, da ich nur am WE in die Luft konnte und der Sport halt leider doch stark vom Wetter abhängig ist.
Es lohnt sich, Berge in der Nähe zu haben, allerdings lässt sich auch im Flachland mit ein wenig Übung per Windenschlepp gut fliegen.
Der Sport kann sehr befriedigend/befreiend sein, da man während der Ausübung vollkommen bei sich, dem Schirm und der Luft ist und die Alltagssorgen wie weggewischt sind, aber auch frustrierend, wenn man im Urlaub aufgrund des Wetters nicht in die Luft kann. So kam es schon mal vor, dass von einer Woche nur anderthalb Tage fliegbar waren, andere belohnen einen hingegen mit großartigen Bedingungen und jeder Menge Endorphinen und stundenlangen Flügen (es empfehlen sich Urinalkondome mit Schlauch cool).
Ich persönlich mag die stete Herausforderung, die lange und stete Lernkurve, dass Ziele übel verfehlt, aber auch deutlich übertroffen werden können und dass innerhalb der Fliegergemeinde jeder ein Auge auf jeden hat, um die Risiken eines Fehlers (v.A. während der Flugvorbereitung) zu minimieren. Es werden immer Tipps gegeben (oft auch ungefragt smiley), man analysiert und kritisiert die Fehler der anderen wohlwollend, auch wenn es bedeutet, dem Anfänger zu sagen, dass er bei den vorliegenden Bedingungen besser nicht starten, oder dass er besser nochmal an den Übungshang gehen und an seiner Technik feilen sollte.
Nahezu jede Flugschule bietet Schnuppertage an, welche in der Regel 60-80 € kosten. Dort lernt man zunächst (kurz) die wichtigsten theoretischen Grundlagen, dann werden im flachen Gelände die ersten Aufziehübungen vollführt und wenn man sich nicht allzu blöd anstellt, darf man den Übungshang hochkraxeln und seine ersten Flüge vollziehen.
Summa summarum: Ich finde, es hat sich gelohnt. smiley

Ohne Schirm kostet es nichts und ist ein einmaliges Erlebnis

Kommentare

Die Reaktion von Menschen auf gewalttätige Kangaroos ist auch immer die selbe.

Dem fehlt das Kappmesser für´s Skippysteak.

Ist hier jemand Paraglider und kann was zum Kosten/Aufwand/Nutzen/Spaß Verhältnis sagen?

Die Ausbildung zum A-Schein kostet etwa 1500-2000 €, eine ordentliche, gebrauchte Ausrüstung (Gleitschirm und Gurtzeug gebraucht, Rettungsfallschirm neu) etwa 2000-2500 €, die laufenden Kosten (ohne Reisekosten) taxiere ich bei mir auf etwa 300-400 € / Jahr (der Schirm muss alle zwei Jahre einer Überprüfung unterzogen (150 €), der Rettungsfallschirm mind. einmal im Jahr neu gepackt (40 €) und ab und an Zubehör (Schuhe, Bekleidung, Helm, Funkgerät, was halt so anfällt) nachgekauft werden). Manche brauchen nach einem Jahr einen neuen Schirm (wohnen meist in den Alpen und fliegen wannimmer es geht), andere kommen mit ihrem einige Jahre hin.
Es werden Kompaktkurse angeboten, in denen man in ein paar Wochen zum Schein gelangen kann, meine Ausbildung hat jedoch über ein Jahr gedauert, da ich nur am WE in die Luft konnte und der Sport halt leider doch stark vom Wetter abhängig ist.
Es lohnt sich, Berge in der Nähe zu haben, allerdings lässt sich auch im Flachland mit ein wenig Übung per Windenschlepp gut fliegen.
Der Sport kann sehr befriedigend/befreiend sein, da man während der Ausübung vollkommen bei sich, dem Schirm und der Luft ist und die Alltagssorgen wie weggewischt sind, aber auch frustrierend, wenn man im Urlaub aufgrund des Wetters nicht in die Luft kann. So kam es schon mal vor, dass von einer Woche nur anderthalb Tage fliegbar waren, andere belohnen einen hingegen mit großartigen Bedingungen und jeder Menge Endorphinen und stundenlangen Flügen (es empfehlen sich Urinalkondome mit Schlauch cool).
Ich persönlich mag die stete Herausforderung, die lange und stete Lernkurve, dass Ziele übel verfehlt, aber auch deutlich übertroffen werden können und dass innerhalb der Fliegergemeinde jeder ein Auge auf jeden hat, um die Risiken eines Fehlers (v.A. während der Flugvorbereitung) zu minimieren. Es werden immer Tipps gegeben (oft auch ungefragt smiley), man analysiert und kritisiert die Fehler der anderen wohlwollend, auch wenn es bedeutet, dem Anfänger zu sagen, dass er bei den vorliegenden Bedingungen besser nicht starten, oder dass er besser nochmal an den Übungshang gehen und an seiner Technik feilen sollte.
Nahezu jede Flugschule bietet Schnuppertage an, welche in der Regel 60-80 € kosten. Dort lernt man zunächst (kurz) die wichtigsten theoretischen Grundlagen, dann werden im flachen Gelände die ersten Aufziehübungen vollführt und wenn man sich nicht allzu blöd anstellt, darf man den Übungshang hochkraxeln und seine ersten Flüge vollziehen.
Summa summarum: Ich finde, es hat sich gelohnt. smiley

Da an der Düne war ich auch schon fliegen. :D

 

Jetzt stell ich mir den Regenbogen vor, den man hinter sich herzieht, wenn man das Urinalkondom (whaat??) vergessen hat cool

Ok cool danke! :)
Ich selbst bin Fallschirmspringer. Meine Kosten sind extrem nah an deinen dran :D

Auch wenns der Hammer ist, stört mich doch ein wenig die Abhängigkeit vom Flugzeug und der vorgeplanten Dropzone.
Ich überlege immer wieder, ob ich zum Gleitschirmfliegen umschulen/erweitern soll.
Ich wohne im Münsterland, also recht wenig mit Berge. Wenn dann, müsste ich Motorgleitschirmflieger werden, mit sonem Propeller auf dem Rücken. Dann könnte man das ganze zumindest auch als Fortbewegungsmittel nutzen.
Nächste Frage wäre, ob man dann problemlos irgendwo starten und landen dürfte. Eine eigene Wiese hab ich direkt neben dem Wohnhaus. Stell mir das so vor, dass ich diese Wiese als "Flugplatz" deklarieren lasse, von da starte und lande wo ich will. Wenn mich dann jemand anschwärzt, war es halt ne Notlandung. Ist das in etwa so simpel? :)

Ich habe auch schon mal daran gedacht, einen PPG (Powered Paraglider)-Schein zu machen, allerdings haben mich die Preise für die Motoren abgeschreckt. Neu kosten die Dinger 7-9k €. Dazu käme dann evtl. noch ein anderer Schirm. Dafür kann man ja fast ein Jahr lang in die Alpen ziehen! Zudem denke ich, dass es zwar eine nette Erweiterung wäre, jedoch dass sich dann aber recht schnell Langeweile/Routine einstellte, weil man halt nicht denken/arbeiten/kämpfen muss, um oben zu bleiben. Außerdem scheinen die PPG-Piloten Schisser zu sein - fliegen nur früh morgens und spät abends, damit ihnen auch ja keine Turbulenz über den Weg läuft, die ihnen den Schirm zerlegen könnte. cool
Für PPG-Pilot sollte eine Flugplatzbindung gelten, d.h. Du darfst nur von diesen und auf diesen starten und landen - hast Du Dir aber wahrscheinlich schon gedacht. Ich glaube nicht, dass es sonderlich einfach sein dürfte, eine Wiese als Flugplatz zuzulassen (https://www.dulv.de/sites/default/files/Einfache_Seite_Files/merkbl_gelaenderichtlinien_14.pdf). Ich könnte mir zudem gut vorstellen, dass dem LBA jede 'Notlandung' gemeldet werden muss, und dass dieses bei zu vielen Meldung auf Dich aufmerksam werden und Deine fliegerische Eignung infrage stellen könnte. Bedenke zudem, dass Deine Ausrüstung um die 30-40 kg wiegen dürfte - viel Spaß beim Abtransport. enlightened
Ein Freund von mir war auch Fallschirmspringer, musste es jedoch aufgrund von Problemen mit seiner Schulter aufgeben, ist in unser Lager gewechselt und hat es bisher nicht bereut. Es ist halt kein 100-m-Sprint, sondern eher ein Marathon.

Ohne Schirm kostet es nichts und ist ein einmaliges Erlebnis

If you ain't from the hood - Stay out of the hood !

Pro-Tipp um das zu verhindern: Man darf einfach nicht in Neuguinea oder Australien landen. laugh

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