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iNW-LiVE Morning Picdump #080319

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Top Kommentare

Also ich empfinde eher die selektive Berichterstattung der “Qualitätsmedien“ und die aggressive Durchsetzung einer inhaltsleeren Political Correctness als Ausdruck eines Repressionsstaats.
Wenn ich mir vergegenwärtige, was mir von den Polizisten in meinem Bekanntenkreis bzgl. struktureller, finanzeller und personeller Defizite erzählt wurde, komme ich zu dem Schluss, dass die faktische Umsetzung eines Polizeistaates im Moment unmöglich ist.

Mit jeder Sicherheitspolitischen Reform steigt das Gefühl des Repessions- und Polizeistaats.... solche Aufrüstungen sind da nur noch das Sahnehäubchen frown

Kommentare

Nicht nur das, die (übrigens das SEK Sachsen) haben sich noch ziemlich umstrittene Sitzstickereien für ihr "Undercoverfahrzeug" dazubestellt

Herbert Reul, PolizeiFrankfurt und 88 weiteren gefällt das.

Mit jeder Sicherheitspolitischen Reform steigt das Gefühl des Repessions- und Polizeistaats.... solche Aufrüstungen sind da nur noch das Sahnehäubchen frown

Also ich empfinde eher die selektive Berichterstattung der “Qualitätsmedien“ und die aggressive Durchsetzung einer inhaltsleeren Political Correctness als Ausdruck eines Repressionsstaats.
Wenn ich mir vergegenwärtige, was mir von den Polizisten in meinem Bekanntenkreis bzgl. struktureller, finanzeller und personeller Defizite erzählt wurde, komme ich zu dem Schluss, dass die faktische Umsetzung eines Polizeistaates im Moment unmöglich ist.

"Also ich empfinde eher die selektive Berichterstattung der “Qualitätsmedien“ und die aggressive Durchsetzung einer inhaltsleeren Political Correctness als Ausdruck eines Repressionsstaats."

 

Check. Check. Check. *Bingo!* Du brauchst bei der nächsten Wahl nicht extra selbst hinlaufen, du wirst automatisch der rechtigen Partei zugerechnet. 

Braucht es den Polizeibeamten gegenüber um ein Repressionsgefühl zu haben oder reicht es nicht schon aus, wenn ich auf allen Demos/Großveranstaltungen/öffentlichen Plätzen von der Polizei gefilmt werde? Das baut einen Konformitätsdruck auf ohne etwas falsches getan zu haben.... "bloß nicht auffallen" sagt der Kopf dann und dafür braucht es noch nicht mal eine hohe physische Polizeipräsenz.

Mal für Mal werden neue Gesetze erlassen, die Bürgerrechte und Freiheiten für einen vermeindlichen Sicherheitsgewinn eintauschen oder die Überwachung jedes einzelnen Bürgers in Kauf nehmen um dabei eventuell auch den ein oder anderen Kriminellen zu erwischen.

Einen schönen bzw erschreckenden Überblick hat letztes Jahr netzpolitik.org zusammengestellt.
Bei deiner Kritik gegen 'Qualitätsmedien' dürften die wohl rausfallen, wenn man an die Landesverrats-Affäre denkt ;-)

https://netzpolitik.org/2018/wie-man-in-69-jahren-einen-ueberwachungsstaat-aufbaut/

Wenn das wer list: die Seite hat eine klare linke politische Linie, darf jeder davon halten was er will, aber ordentlich recherchiert und faktenbasiert sind die Artikel in aller Regel.

Ich versteh, was du meinst, und bin da im Grunde völlig einer Meinung mit dir. Das Eintauschen von Freiheit gegen vermeintliche Sicherheit hat meiner zweiten Heimat bereits das Leben gekostet. Land of the free? Das war einmal (vor 9/11). Mir wäre es daher sehr recht, wenn wenigstens Deutschland davon verschont bliebe.

Auf der anderen Seite möchte ich aber nicht nur vom Staat, sondern auch von privaten Unholden in Ruhe gelassen werden. Aber wer hilft mir, wenn die Schlingel sich nicht von alleine von mir fern halten? Ob wir hier nun schon die Grenze zum Polizeistaat überschritten haben, ist eine gesellschaftliche Frage. Ich persönlich empfinde es (noch) nicht so. Zugegeben, ich gehe auf keine Demos und bin noch nicht mit einem Großaufgebot in Berührung gekommen. Auf der Anderen Seite kenne ich ein paar Polizisten privat, und die sind in der Regel allein auf verlorenem Posten. Demos bewachen ist das eine, aber was viele nicht mitbekommen ist die alltägliche Kriminalität von Diebstahl über Enbruch und Körperverletzung bis zu Bandenschlägereien etc. Vieles davon taucht maximal in der Lokalpresse auf - wenn überhaupt. Als Dank dafür, dass sie mitunter ihren Hals riskieren, bekommen sie bestenfalls ein schwäbisches Lob. Von daher sehe ich die Polizei an sich noch immer mehr als Schutzmacht denn als Agressor.

Was aber zum Polizei- und Repressionsstaat mit dazugehört ist auch eine Einschränkung von Meinungs- und Redefreiheit. Auch hier braucht es eine gesellschaftliche Abwägung, wie beim Thema Sicherheit, aber ich sehe auch hier einen trügerischen Tausch von Freiheit gegen vermeintliche Sicherheit. Heute gestern hörte ich im Radio ein Interview mit einem deutschen Kabarettisten mit dunkler Hautfarbe, der dafür plädierte, sich nicht unreflektiert an eine Regel zu halten, sondern die Tabuwörterliste abzuschaffen und stattdessen ernsthaft respektvoll miteinander umzugehen. Dem kann ich nur beipflichten.

Und die Medien. *seufz* Nachdem man sich krampfhaft an den Wahlspruch "bad news is good news" zu klammern scheint, habe ich die Zeitung abbestellt und das Fernseherkabel abgeschnitten. Nur manchmal hört man dann im Urlaub in USA im Radio einen Bericht über Aufmärsche in Chemnitz und ist dann wieder entsetzt, wie desolat es um die objektive Berichterstattung bestellt ist. Zusammen mit dem, was ich eben von den Polizeifreunden unter der Hand weiß, ist bei mir der Eindruck entstanden, dass im Sinne einer öffentlichen Meinungsbildung zumindest bei bestimmten Themen sehr selektiv berichtet wird. Das hat mein Vertrauen in diese Branche nachhaltig erschüttert und ohne, dass ich eine Gegenmeinung gehört habe und die Argumente abwägen kann, glaube ich den Brüdern nichts mehr.

Achja, das Leben könnte so schön sein, wenn wir alle etwas entspannter mit uns und miteinander umgingen ...

Ich hab jetzt mal den Artikel auf netzpolitik.org überflogen. Wie du sagtest: sachlich geschrieben, gut recherchiert und inhaltlich erschreckend. Sehr lesenswert!

Wahrscheinlich gibt es echte Freiheit nur außerhalb der Zivilisation.

Die einzigen die sich an der Filmerei der Polizei stören sind die faschisten der AntiFa....die, die Molotovs und Steine schmeissen, Autos und Mülleimer anzünden und Geschäfte plündern...der Bodensatz der Gesellschaft halt.

Menschen glauben immer sie hätten jedes Recht der Welt und Pflichten sind nur für die anderen.
Bitte, sollen diese Leute halt auswandern oder irgendwo im Wald leben ohne all den Luxus, den der Staat ermöglicht.

Auf Facebook immer schön schreiben was man macht, mit Snapchat 1000 selfies verteilen und auf Insta 39852985094 Menschen das eigene Leben zeigen...aber Sicherheitskameras sind ein Problem.

Kurz gesagt...unsere Gesellschaft könnte so schön friedlich sein...wenn sich Menschen nicht wie Abfall benehmen würden.
 

Blablablablubb. Auch wenn ich Dir zustimme das es irgendwie scheinheilig ist, sich an den Kameras zu stören und dann alles über Facebook zu teilen, frag ich mich wie Du zu der unglaublich differenzierten Aussage im ersten Satz gekommen bist?

Und vor allem sollen immer alle auswandern, denen es hier nicht gefällt. Dir gefallen die vielen AntiFa...schisten nicht? Dann wander doch aus! Was ist denn das für eine saudämliche Argumentation? Dir gefällt die Kanzlerin nicht? Dann wander doch aus! Dir gefällt das Fernsehen nicht? Dann wander doch aus! Dir gefällt nicht, dass Dir jemand im Onlineforum widerspricht...

Die Aussage des ersten Satzes basiert auf Fakten...am deutlichsten bisher wohl an Hamburg zu sehen.
Welcher friedliche(!) Demonstrant bekam je ärger mit der Polizei nachdem er/sie/es gefilmt wurde? Mhh...keiner?
Es sind immer die vermummten die sich beschweren...man kann ja nicht in Ruhe ein Stück Scheisse gegenüber der Gesellschaft sein, wenn die böse Polizei immer filmt.

Der AntiFa gefällt das demokratische Land nicht, mir gefällt die antidemokratische AntiFa nicht...ist ein Unterschied den man verstehen sollte.

Es ist also weniger die Argumentation, die saudämlich ist.

 

Verwechsel mal 'Fakten' nicht mit deiner 'gefestigten Meinung'.

Zu deinem Beispiel, G20 in Hamburg:

Dort wurde um legitimen Protest zu ersticken massiv das Recht gebogen um Demonstrationen zu verhindern oder räumlich ins Abseits zu verlagern.
Ja, es gab es während dem Gipfel ein paar hundert Antifa-Deppen, die die Polizei anders hätte ich den Griff bekommen müssen. Dadurch ist aber schon fast untergegangen, dass dort insgesamt über hunderttausend weitere Demonstranten waren. ALLE wurden dabei per Videoüberwachung erfasst, gespeichert und mittels Gesichtserkennungssoftware analysiert.

Reflektiere da bitte nochmal deine "Fakten", ob die vielleicht nicht doch etwas komplexer sind, als du sie dir machst:
https://www.zeit.de/hamburg/2019-01/datenschutz-g20-datenbank-biometrische-gesichtserkennung-loeschung-streit

Wie gut aktuelle Software zur Gesichtserkennung ist kann man am Pilotprojekt der biometrischen Überwachung am Berliner Südkreuz sehen. Nach einer sehr positiv ausgelegten Analyse der Testphase hat das System eine Trefferrate von 80% gezeigt.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/gesichtserkennung-am-bahnhof-trefferrate-ueber-80-prozent-31428002
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/gesichtserkennung-am-suedkreuz-bundespolizei-bericht-laut-chaos-computer-club-geschoent-31458448

Das ist ein false positive bei jeder fünften erfassten Person! Nun rechne mal so eine Quote auf Hunderttausend Demonstranten hoch ... du kommst auf ca 20.000 false positives .... anders herum schlägt das System also selbst bei 20% der bekannten Krawallos nicht an.
Da wurde schön mit der Wasserstoffbombe auf Spatzen geschossen.

Ja, aber Du beschränkst es auf die Antifa. Ich zähle mich nicht zur Antifa. nicht mal ansatzweise. und bin dennoch gegen die kameras. laut deinem satz schon gar nicht möglich. gibt zwei möglichkeiten: ich lüge oder deine aussage ist schlicht falsch. irgendwelche ergänzungen a la saudämliche argumentation.

Sicherheit frisst Freiheit auf...

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