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11.07.2016
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iNW-LiVE Morning Picdump #110716

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Top Kommentare

Wirklich eine Sauerei. Wie man sieht, reicht es dann bei der Beschriftung nur noch für Comic Sans und eine auch noch teilweise gestauchte Arial. Vom Layout ganz zu schweigen. Erbärmlich. Zahlt endlich etwas mehr für Euren Fraß, damit wir uns so eine Augenbeleidigung nicht mehr antun müssen.

Lustigerweise hat unser Discounter (Lidl) öfter regionale (und auch günstigere) Produkte als unser Rewe. Bei uns im Nachbardorf wird z.B. Spargel angebaut und Rewe lässt ihn sich während der Saison trrotzdem aus Israel liefern (wusste garnicht, dass die das da überhaupt anbauen), während der Lidl regional einkauft. Oft genug stehe ich auch vor der Frage Bio, aber aus Südafrika (und bestenfalls noch in Plastikverpackung) oder nicht Bio, aber regional.

Kommentare

Wollte gerade den Kommentar upvoten. blush

Habe 4x das Kreuz  bei Nein gemacht. Frage mich also was wollen die vom mir.

Außerdem habe ich noch keinen armen Bauern kennengelernt. Oder kennt ihr einen?

M1 steif

Aha, die "Deutsche Landwirtschaft" wirft den Kunden also vor zu wenig für ihre Lebensmittel zu investieren. Die einzigen Statistiken an die ich mich erinnere, sagen lediglich aus, dass die Deutschen im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn weniger Geld für Lebensmittel ausgeben. Das sagt erst mal rein gar nichts über die vermeintlichen Vorlieben für qualitative Lebensmittel aus. Denkbar ist nämlich, dass qualitative Lebensmittel in anderen Ländern günstiger sind. Ich meine, ich würde auch gerne frisch gepflückte italienische Freilandtomaten kaufen oder Mangos aus Indien, die erst dann geerntet werden, wenn sie reif sind oder frischen Fisch aus dem Mittelmeer, aber das kostet halt und zwar richtig. Ob Lebensmittel aus fernen Ländern immer erst herangeschaftt werden sollten ist unabhängig davon sowieso sehr fraglich. Letztens Kartoffel aus Israel gesehen. Das ist doch bescheuert.

Wenn es mich nicht irrt, dann wachsen in Deutschland vor allem diverse Kohlsorten, Kartoffeln und andere anspruchslose Gemüsesorten und die sind sogar in der Biovariante bezahlbar. Oder andersherum: Woran kann ich zweifelsfrei die gute von der schlechten Qualität deutscher Lebensmittel unterscheiden? Das "günstige" Gemüse und Obst aus dem Discounter hat oft denselben Ursprung wie das teurere aus den Markensupermärkten. Das einzige Label, das mir einen Qualitätsunterschied suggeriert ist Bio, und selbst da können Zweifel bestehen. Nee, die dummen Bauern sollen nicht den Verbraucher dafür verantwortlich machen, dass sie bei ausbleibenen Subventionen plötzlich pleite gehen.

Ich habe auch wenig Ahnung vom Thema, aber wenigstens stelle ich sie nicht so zur Schau...

Wahrscheinlich sollte sich man zuerst mal mit den "dummen Bauern" unterhalten. Im Rahmen einer Feier konnte ich persönlich das machen und habe durchaus viel gelernt. Z.B. dass eine Sau aus konventioneller Haltung ca. 10 Euro Gewinn bringt, eine Huhn ca. 25 Cent. Ein Sau hat eine Durchlaufzeit von 120 Tagen. Spezielle Hühner 21 Tage - vom Küken bis zur Schlachtung.... Und auch bei Obst und Gemüse wird nicht viel hängen bleiben. Das Geschäft ist also nur über die Masse möglich, wobei der Flaschenhals in der Wertschöpfungskette schon immer die Händler waren (hier werden die Margen gemacht). Im Rahmen der Erweiterung des Markanteils wird der Händler bei Commodities nunmal so lange weiter am Preis drehen, bis für den Erzeuger das Minimum übrig bleibt. Aber das kann jeder Kunde für sich selbst beurteilen, ob er das unterstützt oder sich vielleicht teilweise von Aldi, Lidl, Edeka und Rewe distanziert...

Dann sollten Bauern vielleicht auch mal anfangen vernünftiges Obst und Gemüse anzubauen, statt Mais und Raps für den gut bezahlten Bio-Diesel...

Genau so sollten sie auch mal die Milch vernünftig aus der Kuh rausbekommen und vernünftig verarbeiten, statt die Kühe drei mal täglich in einem vollautomatisierten Rondell aus zu pressen, was für eine riesen Überproduktion sorgt, die dann "aus Protest" in den Gulli gekippt wird. Milchgewinnung und -verarbeitung wird durch Maschinen und Automatismen auf qualitativ unterstem Niveau betrieben, wollen dafür dann aber Premium-Preise abkassieren.

Und die Bürger sind definitiv nicht Schuld an Dumping-Löhnen, Mietpreis-Wucher, Energiepreis-Wucher und Euro-Verwertlosung, was dazu führt dass der Großteil der Bürger jeden Cent dreimal umdrehen muss.

- Wieviel Prozent der Getreideernte gehen denn in Energie? 10 % als ich das letzte Mal nachsah. Wieviel in Tierfutter? 60 %. Und da liegt der Hase auf dem Teller (und nicht das Obst). (Daß auf Grund der Dürre in den USA der Maispreis gestiegen war, hat aber sicher nicht geholfen, dessen Anbau hier zu reduzieren.)

- Die Kühe sind garnicht darauf aus, unbedingt von Menschen am Euter gezupft zu werden, automatische Melkmaschinen werden gerne freiwillig besucht. Was ich hingegen als das Perverse ansehe: Wir haben eine Milchproduktion durch überzüchtete Rinder, die ohne Kraftfutter (aus eben Mais und Raps) an ihrer Milchproduktion sterben würden.

- Lohnt sich die Milchproduktion, werden Rinder dazugestellt, bis es sich nicht mehr lohnt. Das nennt sich nicht ohne Grund Schweinezyklus, es wurde zuerst in der Landwirtschaft beschrieben.

- Als normaler Bürger kann man sich zudem im Discounter anhand der gegebenen Informationen auch nur aussuchen, ob z.B. der Bauer 15 ct und der Handel 30 ct, oder der Bauer 15 ct und der Handel 40 ct bekommt. Oder glaubt einer, daß dann jemand mit nem Beutelchen Geld zum Bauern fährt und sagt: "Hier, wir konnten es besser verkaufen?" Erzeugerpreise draufdrucken würde helfen.

Milchgewinnung und -verarbeitung wird durch Maschinen und Automatismen hat doch mal rein gar nichts mit der resultierenden Qualität der Milch zu tun. Oder willst du hier behaupten, dass die Milch der gleichen Kuh qualitativ hochwertiger ist wenn sie stattdessen von einer 60 Jährigen Bäuerin in mühevoller Handarbeit gemolken wird? oO

Lustigerweise hat unser Discounter (Lidl) öfter regionale (und auch günstigere) Produkte als unser Rewe. Bei uns im Nachbardorf wird z.B. Spargel angebaut und Rewe lässt ihn sich während der Saison trrotzdem aus Israel liefern (wusste garnicht, dass die das da überhaupt anbauen), während der Lidl regional einkauft. Oft genug stehe ich auch vor der Frage Bio, aber aus Südafrika (und bestenfalls noch in Plastikverpackung) oder nicht Bio, aber regional.

"Oft genug stehe ich auch vor der Frage Bio, aber aus Südafrika (und bestenfalls noch in Plastikverpackung) oder nicht Bio, aber regional."

Das kenne ich, wenn man Bio kauft, um die Umwelt zu schonen scheint das schwachsinnig.. Ich mach mir da nichts vor und verzichte auch nicht auf exotische Früchte und Gemüse und bei einigen Produkten scheint mir die Wirkung oder Notwendigkeit von Bio zweifelhaft. Warum sollte ich teure BIokartoffeln kaufen? Vermutlich wird schonender mit der Ackerfläche umgegangen und strenge Auflagen erfüllt, die für mich als Verbraucher allerdings nicht ohne Weiteres erkenntlich sind; manchmal schmeckt BIo auch einfach nur besser.

 

der Witz ist:

10 Euro Crowdfunding für die Schriftänderung nur just for fun --> geht klar.

0,10 Euro mehr für die hochwertige Milch/Eier/Wurts etc. --> kann ich mir nicht leisten.

Verrückte Welt.

Wirklich eine Sauerei. Wie man sieht, reicht es dann bei der Beschriftung nur noch für Comic Sans und eine auch noch teilweise gestauchte Arial. Vom Layout ganz zu schweigen. Erbärmlich. Zahlt endlich etwas mehr für Euren Fraß, damit wir uns so eine Augenbeleidigung nicht mehr antun müssen.

Und die drei "!" hintereinander nicht vergessen. Gibt doch schon so gruselig viel Agrar-Subventionen - kann man da nicht mal 'nen Gestalter beauftragen?