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21.07.2020
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Förster

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Es gibt positive oder negative verstärkende Prozesse bezüglich der Stabilität von Vegetationsdecken. Abholzung und/oder konventionelle Landwirtschaft führt zu weniger Wasserrückhalt im Boden führt zu weniger Vegetation führt zu Bodenerosion führt zu noch weniger Vegetation bis hin zur Bildung von Badlands (heisst wirklich so, mach mal google image suche). Sieht flashig aus, ist aber höchst tragisch. Ein Badland ist eine Landschaftsform, die sich in anhaltendem Erosionsprozess bis hin zur vollständigen Auflösung befindet, d.h. bis hin zum vollständigen Abtrag der Bodenschicht, die für Vegetationsbildung nötig ist. Am Ende steht die Verwüstung. Ein erfolgreicher positive Feedback loop ist hier dargestellt. Aufforstungsprojekte führen zu mehr Wasser- und Bodenrückhalt, führen zu mehr verstärkter Vegetationsbildung, führen zu mehr Wasserrückhalt etc... Dieser Prozesss bedarf aber menschlichen Eingriffs, da in permanenter Degradation befindliche Systeme sich von alleine erst wieder stabilisieren, wenn vollständiger Abtrag passiert ist. Oder gar nicht, und die neue Balance heißt "Wüste". Durch geoökologisches Design können aber höherwertige stabile Systeme geschaffen werden, d.h. "grünere" Landschaften, das muss aber anfänglich gemanaget werden (d.h. gepflegt, bewässert) bis das System stabil wird, d.h. sich selbst erhält. Der Eingriff ist insbesondere in trockeneren Regionen nötig, in gemäßigten breiten ist die Wasserverfügbarkeit in der Regel hoch genug, dass sich neue, die Landschhaft schützende Vegetationsschichten von selbst bilden. Nennt sich Theorie der  Ökosystem-Resilienz, sehr interessant.

Jemand versucht Sandwürmer und die Droge auszurotten. cool

Kommentare

Eine Milliarde ist schon ehrgeizig..  Bei einem Abstand von 3m pro Baum zu seinem Nachbarn wären das gerade mal 100.000 pro km^2 , ... -> und damit 10.000 km^2 .

 

Das Projekt heisst Billion Tree Tsunami und kämpf ggn die globale Erwärmung. Da war übrigens vorher schon Wald, der abgerodet wurde bis der Boden zur Wüste wurde resp. alle Nährstoffe weggeschwemmt wurden.

https://www.weforum.org/agenda/2018/07/pakistan-s-billion-tree-tsunami-is-astonishing

OK, sehr schön. Nur... Warum wuchs dort bisher nichts?

Gibt es Hintergrundinformationen dazu?

Offensichtlich scheint es ja ausreichend zu regnen, denn sonst wären die kleinen Bäume ja schon verdorrt.
Oder wurde das Gelände schlicht vom alten Baumbestand befreit um es neu zu bepflanzen?

Oder rennt da einer mit ner Gießkanne Marathon?

Es gibt positive oder negative verstärkende Prozesse bezüglich der Stabilität von Vegetationsdecken. Abholzung und/oder konventionelle Landwirtschaft führt zu weniger Wasserrückhalt im Boden führt zu weniger Vegetation führt zu Bodenerosion führt zu noch weniger Vegetation bis hin zur Bildung von Badlands (heisst wirklich so, mach mal google image suche). Sieht flashig aus, ist aber höchst tragisch. Ein Badland ist eine Landschaftsform, die sich in anhaltendem Erosionsprozess bis hin zur vollständigen Auflösung befindet, d.h. bis hin zum vollständigen Abtrag der Bodenschicht, die für Vegetationsbildung nötig ist. Am Ende steht die Verwüstung. Ein erfolgreicher positive Feedback loop ist hier dargestellt. Aufforstungsprojekte führen zu mehr Wasser- und Bodenrückhalt, führen zu mehr verstärkter Vegetationsbildung, führen zu mehr Wasserrückhalt etc... Dieser Prozesss bedarf aber menschlichen Eingriffs, da in permanenter Degradation befindliche Systeme sich von alleine erst wieder stabilisieren, wenn vollständiger Abtrag passiert ist. Oder gar nicht, und die neue Balance heißt "Wüste". Durch geoökologisches Design können aber höherwertige stabile Systeme geschaffen werden, d.h. "grünere" Landschaften, das muss aber anfänglich gemanaget werden (d.h. gepflegt, bewässert) bis das System stabil wird, d.h. sich selbst erhält. Der Eingriff ist insbesondere in trockeneren Regionen nötig, in gemäßigten breiten ist die Wasserverfügbarkeit in der Regel hoch genug, dass sich neue, die Landschhaft schützende Vegetationsschichten von selbst bilden. Nennt sich Theorie der  Ökosystem-Resilienz, sehr interessant.

wow, danke smiley

Sieht mir nach dem Begrünen einer Wüste aus. Das funktioniert die ersten Jahre nur durch den massiven EInsatz von Wasser. Irgendwan sind die Bäume ausreichend groß und können Schatten spenden, was das Wasser in der Erde hält. Wurde schon oft so gemacht, muss man nur wollen.

Damit will man die Wüste zurückdrängen. In China machen die das schon seit über 40 Jahren. Sucht mal nach "Grüne Mauer China".

In Afrika gibt es da auch ein riesiges Projekt.

Das geht nur so lange gut, bis die Monokultur von irgendwas befallen wird. Siehe Bananenplantagen.

In China haben sie die Sorte Monokultur deswegen gewechselt -)

Ja, ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Wahrscheinlich wie immer. Über Jahre abgeholzt und irgendwann erkannt, dass der Bewuchs wichtig ist.

Jemand versucht Sandwürmer und die Droge auszurotten. cool

Das Spice muss fließen!!!

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