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06.02.2020
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In aller Ehre \ (•◡•) / Chapeau...

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Sowas is´n gutes Beispiel für den Unterschied zwischen Menschen und Politikern.

Ne, lass mal. Gibt es da auch ein Comic oder eine Kurzfassung (<=30 Worte) oder so?

Kommentare

Sowas is´n gutes Beispiel für den Unterschied zwischen Menschen und Politikern.

Trump hatte Schiss, dass die Mauer niederbrennt.

Clinton auch, er hat nämlich angefangen sie zu bauen.

Und nun mal ganz tief...

Geschichte

Der heutige Grenzverlauf ist das Ergebnis des Gadsden-Kaufs von 1853, in dem die USA jene Anteile von Arizona und New Mexico von Mexiko erwarben, die südlich des Gila Rivers liegen.
Kolonialzeit

Das Vizekönigreich Neuspanien beanspruchte zur Zeit seiner größten Ausdehnung nahezu das gesamte zentrale und westliche Nordamerika. Reale politische Gewalt konnte es aber nur über dessen südlichen Teil ausüben. Zwischen der spanischen Kolonie und den britischen Kolonien, aus denen die USA wurden, lag das französische Louisiana. 1762 trat Frankreich Louisiana an Spanien ab, eine wirkliche Grenze zwischen den spanischen und den britischen Kolonien entstand dadurch aber nicht, weil es keinerlei Kontakte der Kolonisten durch die nur von Indianern bewohnten Great Plains gab. 1803 zwang Napoleon Spanien, Louisiana wieder an Frankreich herauszugeben, er verkaufte es aber bereits 1804 im Louisiana Purchase an die inzwischen selbständigen USA weiter.
USA und Mexiko

Als Mexiko zwischen 1810 und 1822 seine Unabhängigkeit von Spanien errang, entwickelten sich einerseits Konflikte um Texas und andererseits Handelskontakte zwischen St. Louis und Santa Fe auf dem Santa Fe Trail. Amerikanische Pelzhändler drangen über den Hauptkamm der Rocky Mountains in formal mexikanisches Gebiet vor, das aber weit außerhalb der realen Reichweite der mexikanischen Staatsmacht lag. 1847 gründete die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) auf ebenso formal mexikanischem Gebiet ihre Stadt Salt Lake City und ihr Territorium Deseret, aus dem der spätere US-Bundesstaat Utah hervorgehen sollte. Die Konflikte eskalierten um Texas und Kalifornien im mexikanisch-amerikanischen Krieg von 1846 bis 1848, in dem Mexiko massive Gebietsverluste hinnehmen musste: Seine Provinzen Alta California und Santa Fe de Nuevo México gingen an die USA. Die dadurch entstandene Grenzlinie wurde 1853 durch den Gadsden-Kauf nur noch geringfügig zugunsten der USA geändert. 1889 wurde die International Boundary and Water Commission gegründet, die seitdem für die Vermessung der Grenze zuständig ist und in der eventuelle Dispute geklärt werden. Insbesondere ist die Kommission dafür verantwortlich, die Grenzlinie anzupassen, wenn sich der Lauf des Rio Grande verlagert. Seit 1906 liegt bei der Kommission auch die Zuständigkeit für die Verteilung der Wasserressourcen zwischen den beiden Staaten.

Nach mehreren Grenzverletzungen durch den mexikanischen Milizionär Pancho Villa entsandten die Vereinigten Staaten 1916 ein Expeditionscorps unter der Leitung von John J. Pershing zur später sogenannten Mexikanische Expedition. Die Operation erzielte einzelne militärische Erfolge, war aber politisch ein Fiasko. Der Einmarsch von US-Truppen diente den Rebellen um Villa als Motivation und wurde zu einem diplomatischen Konflikt mit Mexiko-Stadt. Mit dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917 wurden die Truppen aus Mexiko abgezogen und General Pershing zum Oberbefehlshaber der US-Einheiten in Europa ernannt.

Weitere Verträge von 1933, 1944 und 1963 passten die Zuständigkeiten der International Boundary and Water Commission an und etablierten gemeinsame Gewässerbau-Projekte. Im Vertrag von 1970 wurden alle noch offenen Fragen zum Lauf der Grenze und der Wasserverteilung beantwortet und das Ziel der Renaturierung des Rio Grande vereinbart. Seitdem gibt es auch gemeinsame Projekte im Naturschutz.
Überquerungen
Grenzzaun von mexikanischer Seite in Nogales

Durch die intensiven wirtschaftlichen und familiären Verflechtungen zwischen den USA und Mexiko ist die Grenze eine der weltweit am häufigsten überquerten. Im Jahr 2006 wurden knapp 250 Millionen legale Überquerungen gezählt.[4] Der Handel zwischen den beiden Staaten ist durch NAFTA und die durch das Abkommen beschleunigte Verlegung des produzierenden Gewerbes nach Mexiko kontinuierlich gestiegen.

2012 wurde die Zahl der illegalen Einwanderer aus den Ländern Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua und Ecuador in die USA auf jährlich 350.000 geschätzt,[5] 2017 wurde hier von mindestens 400.000 Menschen ausgegangen.[6] Dies, der Waffenschmuggel Richtung Süden nach Mexiko sowie der Drogenschmuggel von Südamerika her sind ständige Themen in den Grenzgebieten, weswegen die Grenze der Vereinigten Staaten zu Mexiko vor allem von den USA her wesentlich stärker bewacht wird als die der USA zu Kanada. Der bestehende Grenzzaun wird aufgrund des Secure Fence Act of 2006 des Kongresses der Vereinigten Staaten auf eine Länge von 1125 Kilometer erweitert. Bis zum Ende der Bauarbeiten und der Verdopplung der Einsatzstärke der United States Border Patrol (Grenzschutzbehörde des Bundes) übernimmt die Nationalgarde im Rahmen der Operation Jump Start die Sicherung der Grenze mit ungefähr 6000 Mann.

Zwischen 1850 und 2015 wanderten ungefähr 12 Millionen Mexikaner in die USA ein. Die Einwanderung war bis zur Reform des Einwanderungsgesetzes von 1965 legal oder konnte nachträglich leicht legalisiert werden. Das Jahr 1954 war eine Ausnahme, in der Operation Wetback versuchte der damalige Immigration and Naturalization Service die Zahl illegal eingereister Mexikaner massiv zu reduzieren. In diesem Jahr wurden über eine Million Migranten abgeschoben, mindestens dieselbe Zahl verließ die USA freiwillig unter dem Druck der Maßnahme. Als die sozialen und wirtschaftlichen Folgen bekannt wurden, nahm die Verfolgung wieder ab.

Vor 1965 galten rassistische Regelungen, die Ende des 19. Jahrhunderts gegenüber Einwanderern aus Asien eingeführt wurden und in den 1920er Jahren modifiziert auch für verschiedene europäische Nationen galten. Mit der Reform von 1965 sollten alle Nationalitäten gleich behandelt werden, es wurde eine Quote von 20.000 Einwanderern pro Nation und Jahr festgelegt. Vorrang hatten Familienangehörige von Einwohnern der USA und Menschen mit besonderen Qualifikationen. Für die meisten Mexikaner und andere Lateinamerikaner war damit die Tür zur legalen Einwanderung geschlossen.[7]

In Folge der Weltfinanzkrise von 2008 kam diese Zuwanderung aus Mexiko bis 2012 jedoch zum Stillstand[8] und bis 2015 kehrte sich die Bewegungsrichtung um. Mehr Mexikaner und Familienangehörige verließen die USA als neu einreisten.[9] Stattdessen nahm die Zahl der Einwanderer aus Ländern südlich von Mexiko zu. Unter den in den USA ohne Personaldokumente Aufgegriffenen überstieg 2014 erstmals die Zahl der Nicht-Mexikaner diejenige der Mexikaner. Sie kommen vor allem aus El Salvador, Guatemala und Honduras.[10]

aber dennoch respekt cool

Interessant. Danke!

Bin bei Gadsen-Kauf ausgestiegen. Waren die Gadsen teuer?

Wall of Text!

Ne, lass mal. Gibt es da auch ein Comic oder eine Kurzfassung (<=30 Worte) oder so?

Kurz zusammengefasst: Nutze niemals eine Toblerone als Warentrenner auf dem Fließband an der Kasse!

oh ein Excel Liebhaber

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