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03.12.2019
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Bekommen Dieselfahrer jetzt die goldene Feinstaubplakette? O.o

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Top Kommentare

Der Artikel erklärt dann im Weiteren, dass das nur stimmt, wenn die Feinstaubbelastung der Luft bereits sehr hoch ist.
Der Feinstaubausstoß bleibt unabhängig von der angesaugten Luft etwa gleich. Saugt er unbelastete Luft an, ist das Resultat dreckiger als die angesaugte Luft. Nuckelt er aber am Auspuff des vorneweg fahrenden Diesels ohne guten Filter kann der Ausstoß tatsächlich besser gefiltert sein, als das was er ansaugt. Es ist aber immernoch genauso dreckig, wie wenn er frische Luft ansaugt. Klappt also nur in bereits hoch belasteten Gegenden.
Und: Natürlich gilt das ausschließlich für Feinstaub und keinen einzigen der anderen Schadstoffe.

Du musst nicht hinter dem Diesel herfahren. Auch muss die Belastung der Luft nicht "sehr" hoch sein, das ist Deine Interpretation.

 

Ich zitiere einfach mal das Fazit des Artikels:

 

"Zusammengezählt wird am Ende, deshalb haben die Kollegen auf dem Prüfstand Kurzstrecke (drei Kilometer), Mittelstrecke mit Filter-Regeneration (30) und Langstrecke (300 Kilometer) simuliert. Das Ergebnis, wenn auch je nach Typ unterschiedlich deutlich, fasst die Zeitschrift so zusammen: „An Tagen mit wenig Feinstaub in der Luft wirkt ein Diesel nur in äußerst günstigen Betriebszuständen wie ein Luftwäscher. An schmutzigen Tagen ist es jedoch umgekehrt: Fast immer profitiert die Luft vom Diesel.“ An Tagen mit Feinstaubalarm in Stuttgart könnte es also demnächst heißen: raus mit dem Euro-6-Feinstaubsauger aus der Garage, allgemeines Fahrgebot. Da warten wir drauf."

 

Edit: Das Fazit des Artikels in der AMS zitiere ich auch noch schnell:

 

"Es klingt kurios, aber ein Diesel holt tatsächlich sehr häufig mehr Feinstaub aus der Umgebungsluft, als er selbst hinzufügt. Damit zeigt er seinen Kritikern mal wieder, wie ungerecht und unsachlich es ist, ihn zum alleinigen Sündenbock für alle Luft- und Verkehrsprobleme zu machen."

Kommentare

Lassen wir mal die Unabhängigkeit der Untersucher außen vor, ... der meiste Feinstaub (zumindest im PM10 Bereich) wird nicht durch Motoren erzeugt, sondern kommt von Bremsen, Reifen und Straßen... Ergo: Fahrverbot ist durchaus sinnvoll, aber halt für alle und nicht nur für Diesel. [1]

Da leider keine Messerwerte im Detail veröffentlicht wurden - was neben detaillierter Beschreibung des Messaufbaus für ne wissenschaftliche Studie Minimalvoraussetzung wäre - kann man leider nicht viel zu den Ergebnissen sagen. Scheinbar wurde aber nur "am Auspuff" gemessen und nicht die Gesamtbilanz (inkl Reifenabrieb etc) bei echter Fahrt durch die Stadt.

Von der CO/CO2/NOX-Bilanz des Fahren + Bezin-Herstellens einer solchen "Staubsaugerfahrt" fangen wir besser garnicht erst an. Das Ganze kann man getrost unter Propaganda von Autofans abtun und nichts weiter. Mit Wissenschaft hat das etwa soviel zu tun, wie die "Studien" von Impfverweigerern oder Flacherdlern. Das einzige, was gegen durch KFZ-bedingten Feinstaub hilft, ist, KFZ stehen lassen.

[1] https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/feinstaub-motoren-luftverschmutzung-reifen-abrieb-bremsen - Sorry, bin gerade zu faul ne "richtige" Quelle zu suchen... :-(

...die gibts doch schon, die goldene ist die 3!

Das ist aber eine merkwürdige Zusammenfassung von "Diesel-Abgase sind dreckig, deshalb haben Dieselautos Dreckfilter."

Natürlich filtern die aus Feinstaub-belasteter Luft auch was raus. Dummerweise verschwindet der Dreck nicht einfach im Nichts. Der Filter muss auch immer mal wieder "freibrennen". Da kommt dann mal kurz die geballte Ladung Dreck raus.

Die ganzen anderen Verbrennungsrückstände produziert so ein laufender Dieselmotor natürlich auch weiter. Sauber my ass!

Der Artikel erklärt dann im Weiteren, dass das nur stimmt, wenn die Feinstaubbelastung der Luft bereits sehr hoch ist.
Der Feinstaubausstoß bleibt unabhängig von der angesaugten Luft etwa gleich. Saugt er unbelastete Luft an, ist das Resultat dreckiger als die angesaugte Luft. Nuckelt er aber am Auspuff des vorneweg fahrenden Diesels ohne guten Filter kann der Ausstoß tatsächlich besser gefiltert sein, als das was er ansaugt. Es ist aber immernoch genauso dreckig, wie wenn er frische Luft ansaugt. Klappt also nur in bereits hoch belasteten Gegenden.
Und: Natürlich gilt das ausschließlich für Feinstaub und keinen einzigen der anderen Schadstoffe.

Du musst nicht hinter dem Diesel herfahren. Auch muss die Belastung der Luft nicht "sehr" hoch sein, das ist Deine Interpretation.

 

Ich zitiere einfach mal das Fazit des Artikels:

 

"Zusammengezählt wird am Ende, deshalb haben die Kollegen auf dem Prüfstand Kurzstrecke (drei Kilometer), Mittelstrecke mit Filter-Regeneration (30) und Langstrecke (300 Kilometer) simuliert. Das Ergebnis, wenn auch je nach Typ unterschiedlich deutlich, fasst die Zeitschrift so zusammen: „An Tagen mit wenig Feinstaub in der Luft wirkt ein Diesel nur in äußerst günstigen Betriebszuständen wie ein Luftwäscher. An schmutzigen Tagen ist es jedoch umgekehrt: Fast immer profitiert die Luft vom Diesel.“ An Tagen mit Feinstaubalarm in Stuttgart könnte es also demnächst heißen: raus mit dem Euro-6-Feinstaubsauger aus der Garage, allgemeines Fahrgebot. Da warten wir drauf."

 

Edit: Das Fazit des Artikels in der AMS zitiere ich auch noch schnell:

 

"Es klingt kurios, aber ein Diesel holt tatsächlich sehr häufig mehr Feinstaub aus der Umgebungsluft, als er selbst hinzufügt. Damit zeigt er seinen Kritikern mal wieder, wie ungerecht und unsachlich es ist, ihn zum alleinigen Sündenbock für alle Luft- und Verkehrsprobleme zu machen."

Man misst die Feinstaubbelastung "Input" der gesamten Umgebung (Abgase, Reifen- und Bremsenabrieb etc.) und am "Output" misst man nur am Auspuff (ohne Reifen- und Bremsenabbrieb etc.). Oder sehe ich das falsch? Den gemacht gewollten Fehler kann bereits jeder Grundschüler mit einem Finger abzählen.

Ansonsten soll doch bitte JEDER der behauptet sein Diesel sein ja ein ganz toller, sich selbst seine Abgase in den Rachen drücken lassen. Es ist ekelhaft, wie Ignoranten mit der Gesundheit anderer umgehen, wärend sie selber im Tunnel auf Innenluft umschalten oder gleich auf ein Hepa-Filter setzen.

 

Wie hirngewaschen bist Du eigentlich? Man misst das was reingeht gegen das was rauskommt. Hättest mal besser in der Schule aufgepasst statt Freitags blau zu machen...

Als Gast einen mutigen Beitrag geschrieben. no

Ja ganz genau! Rein geht alles Dreck, der mit verbrannt wird. Am Ende kommt dann aber eine Giftmischung raus bei der man nur noch auf das unwesentliche Achtet (auf Partikel einer bestimmten Größe, die zufällig im Motorraum zuvor verbrannt sind). Bravo.

Demnach ist ein Sturz von einer Klippe ja gar nicht gefährlich, da ja dabei gar keine Vergiftungsgefahr besteht.

Eine Vergiftung ist aber auch nicht gefährlich, weil dabei ja kein gefährlicher Strom durch den Körper fliesst.

Und Strom ist ja mal gar nicht gefährlich, weil, ist ja gar nicht radioaktiv...

F.A.Z.? Sicher? Nicht eher Der Postillon?

Der Link zum Artikel ist unter dem Bild zu finden. smiley

 

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/luft-reinigen-durch-herumfahren-der-diesel-als-staubsauger-16490101.html

 

Hier auch der Link zur AMS:

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/news/dieselabgase-partikelmessungen-im-realbetrieb/

Nein, schon richtig. Vielleichtmal mal den Artikel lesen.

Wenn man natürlich mit blindem Wutbürgertum dem voreingenommenen Anti-Diesel-Geschrei gefolgt ist, ist das eventuell ein Schritt zu weit.

Das Wutbürgertum zeigt sich aber auch in deinem Kommentar, Supergast. Voreingenommen sind außerdem beide Seiten, sowohl die uninformierten Diesel-Hater, wie auch die ewig gestrigen Klimawandel-Leugner. Hier haben wir einen Artikel, der uns etwas Information in einem relativ komplexem Thema bietet und anstatt Rückschlüsse daraus zu ziehen, haben die Leute scheinbar nichts besseres in Sinn, als sich wieder gegenseitig fertig zu machen...

Ich hab mich gefreut, weil ich jetzt natürlich hoffe, meinen Diesel etwas länger fahren zu können. (Aber auf der anderen Seite finde ich schon, dass wir Verbrennungsmotoren allg langsam aufgeben sollten - aber das wär jetzt eine lange Diskussion.) Jedenfalls würde ich es begrüßen, wenn wir alle uns sachlicher und weniger gefühlsduselig mit diesem sehr wichtigem und uns alle betreffendem Thema auseinandersetzen.

Nein.

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