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25.11.2016
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James Watson

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Top Kommentare

Die Entstehung eines Homosexuellen zu verhindern bedeutet nicht zwingend, dass man lebende Homosexuelle schlecht behandelt sagst Du. Wie sieht es aus, wenn man auch zukünftige Brillenträger an der Entstehung hindert? Was ist mit Menschen, die zu Adipositas neigen (aber nicht zwangsläufig bekommen müssen)? Wenn man den Spreizfuß genetisch ausrotten könnte? Oder zu kleine Penisse? Oder frühzeitigen Haarausfall? Und wenn wir schon dabei sind, warum nicht nur noch blonde, große, gesunde Menschen, die dem jeweiligen Schönheitsideal und Modefimmel entsprechen, entstehen lassen?

Aus der Sicht eines Biologen finde ich es absolut nachvollziehbar, abnorme Entwicklungen verhindern zu wollen, schreibst Du. Weder in der Biologie, noch in der Physik oder am Leben selbst ist irgend etwas abnorm, finde ich. Die Evolution bringt immer wieder sog. abnorme Phänomene hervor, so, wie das Leben selbst. Veränderung, Entwicklung und Abnormität - in die eine oder andere Richtung - gehören dazu und sind wesentlicher Bestandteil der Existenz.

Aus biologischer Sicht ist es auch nicht erstrebenswert, behinderte Lebewesen auf die Welt zu bringen, wenn man es denn verhindern kann, bevor es ein Lebewesen ist, meinst Du. Diese biologische Sicht, die Du ansprichst, die gibt es gar nicht. Das ist die Sichtweise von Menschen. Die Biologie, die Natur - das Leben - teilt nicht in Kategorien ein wie: abnorm oder behindert. Das tun nur Menschen.

Der Mensch ist aber nur ein Teil dieser Natur und hat bisher bewiesen, dass er die Natur und das Leben weder vollständig versteht, noch zu respektieren weiß. Die Entscheidung, was entstehen darf und was nicht, was normal und abnormal ist, was zerstört werden darf und was nicht, steht uns eigentlich gar nicht zu.

Zählt man die Eugenik zur Biologie? Ich dachte, dass Biologen das Leben verstehen und nicht kontrollieren wollen... sowas fällt für mich in die Sparte Philosophie/Politik

Kommentare

Mir wurde grade bei der Hälfte der Kommentare während des Lesens schlecht. Übrigens ist Homosexualität in der Tierwelt auch weit verbreitet und hat sogar 'nen evolutionären Sinn.... Aaaaber eigentlich habe ich gar keine Lust, mich jetzt auch noch hier einzureihen. Schöner Beitrag von dumpfbacke, übrigens.

hätte ich gewusst, was ich mit meinem kommentar/meiner persönlichen meinung lostrete,  hätte ich evtl. nix gepostet... sad

So kann's gehen ^ ^

Homosexualität mit Behinderung gleich zu setzen ist Blödsinn. Homosexulatiät als normal zu bezeichnen ist auch Blödsinn. Es ist biologisch abnormal, da bgzl Fortpflanzung eine Einbahnstraße. Ist natürlich im höchsten gerade politisch inkorrekt, ändert aber nichts an der Tatsache. Es ist jedenfalls auffällig, wie viele Homosexuelle in ihrem Leben sehr schlimme psychische Erfahrungen in ihrer Kindheit machen mussten - im schlimmsten Fall Vergewaltigung odr kaputte Elternhäuser, Scheidungskind, fehlende männliche oder weibliche Bezugsfigur etc.

"Alischer Burchanowitsch Usmanow" wars

Vielen Dank für die Info! Ein großzügiger und dennoch zweifelhafter Mensch.

Falls es jemand nachlesen möchte:

https://www.theguardian.com/science/2014/dec/09/russian-billionaire-usmanov-james-watson-nobel-prize-return-scientist

lt. wikipedia ein komischer typ...

Inwieweit ein komischer Typ? Habe mir gerade den deutschen Wikipedia-Eintrag durchgelesen. Nichts davon erschien mir komisch.

Kann natürlich sein, dass manche aufgrund seiner Aussagen auf dem Political-Correctness-Zug aufspringen. Werden damit aber nur zu Mitläufern.

'Bereits 1997 sprach er sich in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera für das Recht der Frau zur Abtreibung aus, wenn aus einer genetischen Analyse des Embryos hervorgehe, dass das Kind homosexuell veranlagt sei.'

 

hast recht, eigentlich ne ganz normale aussage. ich werd mal mitläufer...

Nuja, die Entstehung eines Homosexuellen zu verhindern bedeutet nicht zwingend, dass man lebende Homosexuelle schlecht behandelt. Und aus der Sicht eines Biologen finde ich es absolut nachvollziehbar, abnorme Entwicklungen verhindern zu wollen. Aus biologischer Sicht ist es auch nicht erstrebenswert, behinderte Lebewesen auf die Welt zu bringen, wenn man es denn verhindern kann, bevor es ein Lebewesen ist. Dafür kannst du mich jetzt gerne kaputt minussen oder mir Argumente dagegen liefern.

Die Entstehung eines Homosexuellen zu verhindern bedeutet nicht zwingend, dass man lebende Homosexuelle schlecht behandelt sagst Du. Wie sieht es aus, wenn man auch zukünftige Brillenträger an der Entstehung hindert? Was ist mit Menschen, die zu Adipositas neigen (aber nicht zwangsläufig bekommen müssen)? Wenn man den Spreizfuß genetisch ausrotten könnte? Oder zu kleine Penisse? Oder frühzeitigen Haarausfall? Und wenn wir schon dabei sind, warum nicht nur noch blonde, große, gesunde Menschen, die dem jeweiligen Schönheitsideal und Modefimmel entsprechen, entstehen lassen?

Aus der Sicht eines Biologen finde ich es absolut nachvollziehbar, abnorme Entwicklungen verhindern zu wollen, schreibst Du. Weder in der Biologie, noch in der Physik oder am Leben selbst ist irgend etwas abnorm, finde ich. Die Evolution bringt immer wieder sog. abnorme Phänomene hervor, so, wie das Leben selbst. Veränderung, Entwicklung und Abnormität - in die eine oder andere Richtung - gehören dazu und sind wesentlicher Bestandteil der Existenz.

Aus biologischer Sicht ist es auch nicht erstrebenswert, behinderte Lebewesen auf die Welt zu bringen, wenn man es denn verhindern kann, bevor es ein Lebewesen ist, meinst Du. Diese biologische Sicht, die Du ansprichst, die gibt es gar nicht. Das ist die Sichtweise von Menschen. Die Biologie, die Natur - das Leben - teilt nicht in Kategorien ein wie: abnorm oder behindert. Das tun nur Menschen.

Der Mensch ist aber nur ein Teil dieser Natur und hat bisher bewiesen, dass er die Natur und das Leben weder vollständig versteht, noch zu respektieren weiß. Die Entscheidung, was entstehen darf und was nicht, was normal und abnormal ist, was zerstört werden darf und was nicht, steht uns eigentlich gar nicht zu.

ist ja garkeine dumpfbacke

Mein Kommentar ein bisschen weiter unten ist dann wohl die tl:dr Version deines Kommentars enlightened

Schöne Auflistung, meiner Meinung nach aber Nonsense. Die Aussage, dass es uns Menschenen nicht zustehen soll, über irgendwas außer uns selbst zu entscheiden ist doch quark. Darf ich Moralisch gesehen eine Mücke töten? Und mit der abnormität meinte ich natürlich, dass eine natürliche Selektion bei uns nicht mehr stattfindet, aber nicht falsch ist. Es ist schließlich auch ein Eingriff in die Natur, schwer behinderte Menschen mit modernsten Methoden durch zu päppeln. Wo ist da der Unterschied zum vorherigen Eingriff, eben so ein "defektes" Leben zu verhindern? Ich seh das einfach anders als du, bin jetzt aber zu müde dir da genau so einen Roman drauf zu antworten.

Abgesehen davon finde ich es aber schön, dass hier mal wieder diskutiert wird.

Gute Nacht und schöne, moralisch einwandfreie Träume ;)

Zählt man die Eugenik zur Biologie? Ich dachte, dass Biologen das Leben verstehen und nicht kontrollieren wollen... sowas fällt für mich in die Sparte Philosophie/Politik

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